Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft, Bundesverband e. V (DMSG)


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Zehn neue Zentren verstärken MS-Register

18.03.05 - Es ist soweit: Das Deutsche MS-Register, eines der wichtigsten Projekte des Bundesverbandes, wird nach erfolgreichem Abschluss der zweijährigen Pilotphase ausgeweitet.

Posterpräsentation auf der DGN 2004 - Dr. med. Peter Flachenecker stellt neueste Ergebnisse des MS Registers vor Mit dem Start der Dokumentation im März 2005 werden in 10 weiteren Zentren Daten zur Multiplen Sklerose erhoben. Die fünf Zentren, die bereits während der Pilotphase in den letzten zwei Jahren dokumentiert haben, sind selbstverständlich weiterhin dabei. Mittlerweile werden somit in 15 MS-Zentren in Deutschland Daten für das MS-Register gesammelt.

Mit dem vom Bundesverband der DMSG im Jahr 2001 initiierten MS-Register wurden, wie in AKTIV (4/2004) ausführlich berichtet, während der Pilotphase bereits über 3200 Datensätze erhoben und ausführlich analysiert.

Die Daten wurden mit Hilfe eines vom Ärztlichen Beirat der DMSG Bundesverband e.V. entwickelten Basisdatensatz erhoben, der alle wesentlichen Parameter der Multiplen Sklerose abfragt.
Das MS-Register stellt die bis jetzt größte Erhebung bei MS-Patienten in Deutschland dar. Mit der Teilnahme weiterer Zentren wird die Datenbasis bis 2009 auf ca. 10.000 Patientendatensätze erweitert.

Durch die Ausweitung des MS-Registers kann die Datenlage zu wichtigen Parametern der Multiplen Sklerose zunehmend verbessert und zukünftig stets über aktuelle Aussagen zur Versorgungssituation der MS-Patienten berichtet werden.

Folgende Zentren werden ab März am Deutschen MS-Register teilnehmen:

Allgemeinkrankenhaus St. Georg, Neurologische Abteilung, Hamburg

Berufsgenossenschaftliche Kliniken Bergmannsheil, Universitätsklinik, Bochum

Henriettenstiftung, Neurologische Abteilung, Hannover

Institut für MS-Forschung, Göttingen

Jüdisches Krankenhaus, Allgemeinkrankenhaus, Berlin

Kiliani-Klinik, Abteilung Neurologie, Bad Windsheim

Klinik am Regenbogen, Neurologische Rehabilitationsklinik, Nittenau

Klinik für Neurologie, Universitätsklinik, Köln

Klinik für Neurologie und Poliklinik der Universität Rostock

Klinik und Poliklinik für Neurologie der Julius-Maximilians-Universität, Würzburg

Fachklinik für Neurologie Dietenbronn GmbH, Schwendi

Neurologisches Rehabilitationszentrum Quellenhof, Bad Wildbad

Schwerpunktpraxis Neurologie, Hamburg

St. Barbara-Hospital, Neurologie, Gladbeck

St. Josef Hospital, Universitätsklinik, Neurologische Klinik, Bochum


Diese Zentren übermitteln Ihre Daten an die MS-Forschungs- und Projektentwicklungs gGmbH, wo sie in Zusammenarbeit mit dem Sylvia Lawry Centre in München ausgewertet werden.
Weitere Zentren können sich in Zukunft an der Dokumentation für das MS-Register beteiligen. Angedacht ist eine Neuaufnahme von Zentren in halbjährlichen Abständen.

Der Bundesverband der DMSG wird über neue Ergebnisse und Entwicklungen des Projektes fortlaufend berichten.

 

Redaktion: DMSG, Bundesverband e.V. - 18. März 2005; aktualisiert am 27. Juli 2005

Letzte Änderung: 29.08.2008


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