Letzte Änderung am 15.04.2013
Obstipation
Stuhlverstopfung.
Oestrogene
auch: Östrogene; z.B. Östradiol; spielen eine wichtige Rolle im weiblichen Fruchtbarkeitszyklus. Im Zusammenhang mit der MS wird derzeit untersucht, ob sich diese Hormone für bestimmte Bereiche der MS-Therapie eignen. Hintergrund ist, dass bei MS-erkrankten Frauen während der Schwangerschaft kaum Schübe auftreten.
Oligodendroglia
Gewebe aus Oligodendrozyten.
Oligodendrozyten
myelinbildende Zellen. Sind für Bildung, Erhaltung und Reparatur der Myelinscheiden verantwortlich. In MS-Herden kommt es zu einem Untergang dieser Zellen, was zu einer Schädigung der Nervenfortsätze führt.
oligoklonale Banden
spezielles Muster in der Elektrophorese des Liquors; vor allem bei entzündlichen Krankheiten wie der MS.
oligosymptomatisch
nur wenige Symptome eines bekannten Krankheitsbildes aufweisend.
Ophthalmologie
Augenheilkunde.
Ophthalmoplegie
Lähmung der Augenmuskeln einschließlich des Lid-Hebemuskels. Das Lid hängt herunter und verdeckt das Auge. Die Lähmung kann partiell sein und nur einen, oder einige Augenmuskeln betreffen. Oft mit Doppelbildern verbunden.
Opisthotonus
tonischer Krampf der Nacken- und Rückenmuskulatur mit Biegung des Kopfes nach hinten und Durchbiegen der Wirbelsäule im Sinne der Rückwärtsbeugung, stets schmerzhaft.
Siehe auch: Tonus
Tonus
durch Nerveneinfluß ständig erzeugter schwacher Spannungszustand u.a. der Muskulatur, der Blutgefäßwände. Hypertonus: erhöhter Muskeltonus (s. auch Spastik), Bluthochdruck.
Hypotonus: verminderter Muskeltonus (s. schlaffe Lähmung), niedriger Blutdruck.
atonisch: aufgehobener Muskeltonus.
durch Nerveneinfluß ständig erzeugter schwacher Spannungszustand u.a. der Muskulatur, der Blutgefäßwände. Hypertonus: erhöhter Muskeltonus (s. auch Spastik), Bluthochdruck.
Hypotonus: verminderter Muskeltonus (s. schlaffe Lähmung), niedriger Blutdruck.
atonisch: aufgehobener Muskeltonus.
Opticusatrophie
Sehnervenschwund, total oder partiell (teilweise). Immer verbunden mit Verlust der Sehschärfe. Am Augenhintergrund wird die Papille blass.
Optikusneuritis
Sehnervenentzündung.
Siehe auch: Neuritis nervi optici, Sehnervenentzündung
Neuritis nervi optici
Sehnervenentzündung mit vorübergehendem oder dauerndem Verlust der Sehschärfe. Bei MS häufig.
Sehnervenentzündung mit vorübergehendem oder dauerndem Verlust der Sehschärfe. Bei MS häufig.
Sehnervenentzündung
Entzündung des Sehnerven mit Symptomen wie verschwommenem Sehen, bleibendem oder vorübergehendem Sehverlust, auch Schmerzen; andere Bezeichnung: Optikusneuritis
optokinetischer Nystagmus
Siehe auch: Nystagmus
Nystagmus
Augenzittern. Unwillkürlich ablaufende Ruck- oder Pendelbewegungen der Augäpfel in horizontaler, seltener in vertikaler Richtung.
Blickrichtungsnystagmus: Auftreten von Rucknystagmus mit einer schnellen und langsamen Komponente beim Blick nach links oder nach rechts, nach oben oder unten. Die schnelle Bewegung erfolgt in Blickrichtung (häufig bei MS).
optokinetischer Nystagmus: Auftreten von Nystagmus bei Verfolgung bewegter Gegenstände mit den Augen, z.B. fahrender Zug, rotierende Schwarzweiß-Streifen. Bei MS häufig gestört.
Pendelnystagmus: Hin- und Herpendeln der Augen beim Blick geradeaus oder beim Fixieren von Gegenständen, meist angeboren.
Rucknystagmus: bestehend aus einer nach der kranken Seite langsamen und nach der Gegenseite schnellen Bewegung.
Augenzittern. Unwillkürlich ablaufende Ruck- oder Pendelbewegungen der Augäpfel in horizontaler, seltener in vertikaler Richtung.
Blickrichtungsnystagmus: Auftreten von Rucknystagmus mit einer schnellen und langsamen Komponente beim Blick nach links oder nach rechts, nach oben oder unten. Die schnelle Bewegung erfolgt in Blickrichtung (häufig bei MS).
optokinetischer Nystagmus: Auftreten von Nystagmus bei Verfolgung bewegter Gegenstände mit den Augen, z.B. fahrender Zug, rotierende Schwarzweiß-Streifen. Bei MS häufig gestört.
Pendelnystagmus: Hin- und Herpendeln der Augen beim Blick geradeaus oder beim Fixieren von Gegenständen, meist angeboren.
Rucknystagmus: bestehend aus einer nach der kranken Seite langsamen und nach der Gegenseite schnellen Bewegung.
oral
den Mund betreffend; z.B. Einnahme von Medikamenten durch den Mund.
Orbita
Augenhöhle.
organisch
durch eine körperliche krankhafte Veränderung bedingt.
orthostatisches Syndrom
Neigung zu niedrigem Blutdruck, Pulsanstieg und Schwindel in aufrechter Haltung und Neigung zu Ohnmachten bei längerem Stehen.
Osteochondrose
degenerative Veränderung der Bandscheiben, häufig kombiniert mit Umbau der Wirbel (Spondylose) und der kleinen Wirbelgelenke (Spondylarthrose).
Osteoporose
Knochenentkalkung, oft bei Bewegungsmangel. Kann auch durch längerdauernde Kortisonbehandlung hervorgerufen werden.




