Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft, Bundesverband e. V (DMSG)


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Letzte Änderung am 23.06.2014

sagittal
(pfeilartig), vom Rücken her in Richtung Bauch oder umgekehrt verlaufende Orientierung.
Sakkade
ruckartige Bewegung, im Augenbereich z.B. bei Blickwechsel von einem Objekt auf ein anderes.
sakkadiert
kurz abgesetzt, ruckartig, nicht kontinuierlich. Bei MS findet man häufig eine sakkadierte Blickfolge.

Siehe auch: Nystagmus

Nystagmus
Augenzittern. Unwillkürlich ablaufende Ruck- oder Pendelbewegungen der Augäpfel in horizontaler, seltener in vertikaler Richtung.
Blickrichtungsnystagmus: Auftreten von Rucknystagmus mit einer schnellen und langsamen Komponente beim Blick nach links oder nach rechts, nach oben oder unten. Die schnelle Bewegung erfolgt in Blickrichtung (häufig bei MS).
optokinetischer Nystagmus: Auftreten von Nystagmus bei Verfolgung bewegter Gegenstände mit den Augen, z.B. fahrender Zug, rotierende Schwarzweiß-Streifen. Bei MS häufig gestört.
Pendelnystagmus: Hin- und Herpendeln der Augen beim Blick geradeaus oder beim Fixieren von Gegenständen, meist angeboren.
Rucknystagmus: bestehend aus einer nach der kranken Seite langsamen und nach der Gegenseite schnellen Bewegung.
schlaffe Lähmung
betrifft die Muskulatur. Muskeltonus herabgesetzt oder aufgehoben, Lähmung oder Teillähmung,  Muskelatrophie, Muskeleigenreflexe abgeschwächt oder aufgehoben, charakteristische Veränderung der Muskelaktionsströme, evtl. auch der motorischen Nervenleitgeschwindigkeit.
Schleiersehen
Sehen wie durch einen Schleier bei Retrobulbärneuritis.
Schnürgefühl

Siehe auch: Parästhesie

Parästhesie
von selbst, ohne Reiz von außen, auftretende Missempfindungen. Bei MS z.B. Ameisenlaufen in Gliedabschnitten, oft unangenehm, oder Schnürgefühle, Bandagengefühle, wovon Rumpf, größere Gelenke oder Extremitätenabschnitte betroffen sein können. Bei MS meist asymmetrisch, von verschiedener Dauer und Heftigkeit.
Schock
kreislaufbedingt: Absinken des Blutdruckes, Herzjagen, dünner Puls, kalter Schweiß, Beeinträchtigung der Nierentätigkeit, Bewusstseinsstörung, Koma.
Psychisch: Angst- und Schreckreaktion, Unfähigkeit, Überlegungen anzustellen und sachgemäße Aussagen zu machen, hervorgerufen durch seelisches Trauma. Abklingen nach Stunden oder Tagen, wenn es gelingt, das seelische Trauma zu verarbeiten.
Schrankenstörung
liegt vor, wenn eine Erhöhung des Eiweißanteils im Liquor gefunden wird und ist ein Hinweis auf eine Störung der Blut-Hirn-Schranke mit erhöhter Durchlässigkeit

Siehe auch: Blut-Hirn-Schranke, Liquor

Blut-Hirn-Schranke
selektiv durchlässige Schranke zwischen Blut und Hirnsubstanz, durch die der Stoffaustausch mit dem Zentralnervensystem einer aktiven Kontrolle unterliegt; Schutzschranke, die schädliche Stoffe von den Nervenzellen abhält; erhöhte Durchlässigkeit durch Bakterientoxine, Fieber, Hypoxie (verminderte Sauerstoffversorgung) sowie im Bereich lokaler Hirngewebs- und Hirnhautentzündungen. Bei MS spielt eine Störung der Blut-Hirn-Schranke wahrscheinlich eine wichtige Rolle.
Liquor
Flüssigkeit, Lösung: In der Neurologie bezeichnet mit Hirn-, Nervenwasser, Rückenmarkflüssigkeit. Wässrige helle, klare Flüssigkeit in den Hirnkammern, wo sie gebildet wird und das Gehirn und Rückenmark wie einen Flüssigkeitsschutzmantel umgibt (Liquor cerebrospinalis).
Schub
erneutes Auftreten von Krankheitszeichen nach mehr oder weniger langer Pause und nach mehr oder weniger erfolgter Rückbildung der Symptome.
Schub, aufgesetzter
Von aufgesetzten Schüben spricht man v.a. bei sekundär progredienten Verläufen; d.h. wenn sich die Krankheit schleichend kontinuierlich verschlechtert, zu dieser Verschlechterung aber auch noch Schübe kommen. Das kann man sich als Darstellung so vorstellen als wenn auf einer schräg ansteigenden Geraden noch Schübe "aufsitzen".
schubförmig

auch: schubförmig remittierender Verlauf der MS

Bei dieser Verlaufsform treten (relativ plötzlich) Schübe auf, deren Symptome sich in der Folge ganz oder zumindest weitgehend wieder zurück bilden.

 

schwarze Löcher
engl.: black holes; im MRT sichtbare rundliche Veränderungen im Gehirn, die auf einer Zerstörung von Nervenzellen und nicht mehr rückgängig zu machender Schädigung von Nervenfortsätzen beruhen.
Screening
(Suchtest), gezielte Untersuchung bestimmter Personengruppen nach genauem Programm, z.B. hinsichtlich der Zusammensetzung der Gene, auf biochemische Besonderheiten oder überstandene Krankheiten.
Sedierung
medikamentös verursachte Beruhigung
Sehnervenentzündung

Entzündung des Sehnerven mit Symptomen wie verschwommenem Sehen, bleibendem oder vorübergehendem Sehverlust, auch Schmerzen; andere Bezeichnung: Optikusneuritis

Siehe auch: Neuritis nervi optici

Neuritis nervi optici
Sehnervenentzündung mit vorübergehendem oder dauerndem Verlust der Sehschärfe. Bei MS häufig.
Sehnervenkopf

Siehe auch: Papille des Sehnerven

Papille des Sehnerven
runde, etwas erhabene Austrittsstelle des Sehnervs aus der Netzhaut, gelb-rötlich gefärbt. Kann beim Augenspiegeln am Augenhintergrund betrachtet werden.
Sehrinde
ein Bereich im Hinterhauptlappen des Gehirns in welchem optische Wahrnehmungen zu bewussten Empfindungen werden.
Sekretion
Absonderung, speziell Absonderung einer Drüse.
innere Sekretion: = Hormonabsonderung verschiedener Art aus dafür bestimmten Organen und Organteilen im Körperinneren (z.B. Schilddrüse, Nebenniere u.a.).
Sektion

Untersuchung des Körpers von Verstorbenen, z.B. zur Aufklärung der Todesursache.

sekundär progredient
es handelt sich um eine Verlaufsform der MS, die sich dadurch auszeichnet, dass vor allem anfänglich Schübe mit Rückbildungen vorhanden sind, die aber mit der Zeit abgelöst werden von einer kontinuierlichen Zunahme der Symptome.
sensibel

empfindlich.

sensibilisieren
empfindlich machen.
Sensibilität
Fähigkeit der Wahrnehmung von Berührungs-, Tast-, Schmerz-, Temperaturreizen, Vibration nach Stärke und Lokalisation.
sensitiv
(psychisch): sehr empfindlich, feinfühlig.
Sensomotorik
Zusammenspiel der motorischen und sensiblen Funktionen, um flüssige Bewegungsabläufe zu gewährleisten.
Sensorik
die Funktion der Sinnesorgane: Geruch, Geschmack, Sehen, Hören, Beschleunigung, Lage im Raum.
sensorisch evozierte Potentiale
Abkürzung: SEP; durch elektrische Reize ausgelöste summierte Nervenantwortpotentiale; ein diagnostisches Verfahren zur Überprüfung der Reizleitung zentraler Nervenbahnen.
SEP
Abkürzung für "sensorisch evozierte Potentiale". Dabei handelt es sich um durch elektrische Reize ausgelöste summierte Nervenantwortpotentiale; ein diagnostisches Verfahren zur Überprüfung der Reizleitung zentraler Nervenbahnen.
Sepsis
Streuung von Krankheitserregern (Bakterien) über den gesamten Organismus. Nachweis von Bakterien im Blut.
Serum
Blutflüssigkeit (Blutplasma). Wässriger Bestandteil kolloidaler Körpersäfte, i.e.S. das Blutserum (ohne rote und weiße Blutkörperchen), nach Gerinnung.
signifikant
wesentlich; wichtig; In der Statistik bei Studien werden Ergebnisse als signifikant bezeichnet, bei denen es unwahrscheinlich ist, dass sie durch zufällige Zusammenhänge entstanden sind. Die Überprüfung erfolgt anhand spezieller statistischer Signifikanztests.
skandierende Sprache
Koordinationsstörung des Sprechens, die sich als abgehacktes (jede Silbe für sich gesprochen) und verwaschenes (undeutliches) Sprechen äußert.
Sklera
Lederhaut des Auges. Derbe, bindegewebige, weiße äußere Augapfelhülle, die bis zum Hornhautrand reicht.
Sklerose
Verhärtung, bei MS insbesondere die Verhärtung der ursprünglich entzündlichen Herde durch Bildung von Narbengewebe (Glia). Sklerotische Herde, von verschiedener Größe, nicht rückwandelbar in funktionsfähiges Nervengewebe.

Siehe auch: Multiple Sklerose

Multiple Sklerose
multiple: zahlreich, verstreut, vielfach, an verschiedenen Orten des zentralen Nervensystems sich entwickelnde Entzündungsherde. Diese können sich im Anfangsstadium ihrer Entstehung zurückbilden (Remission).
Sklerose: Verhärtung  der ursprünglich entzündlichen Herde durch Bildung von Narbengewebe (Glia). Sklerotische Herde, von verschiedener Größe, nicht rückwandelbar in funktionsfähiges Nervengewebe.
Skotom
Gesichtsfeldausfall, blinde Stelle im Gesichtsfeld, dunkel oder grau.
Skotom, zentrales: Sehverlust im mittleren Teil des Gesichtsfeldes an der Stelle des schärfsten Sehens.
slow virus

engl.: langsamer Virus; braucht sehr lange von der Infektion bis zum Ausbruch einer Erkrankung; wird im Zusammenhang mit der Entstehung einer MS diskutiert.

Siehe auch: Virus, das

Virus, das
(die Viren); Sammelbegriff für zahlreiche verschiedene bakteriendichte Filter passierende Mikroorganismen, die nur in lebenden Zellen wachsen und sich vermehren können und den Stoffwechsel der Zellen verändern und diese evtl. zerstören.
langsame Viren: (slow virus): ruhen Monate, Jahre oder auch länger in den Zellen, werden in deren Stoffwechsel eingebaut, um oft erst viel später ihre das Gewebe zerstörende Wirkung zu entfalten.
somatisch
körperlich, den Körper betreffend.
somatogen
aus körperlichen Ursachen entstehend (im Gegensatz zu psychogen = aus seelischen Ursachen entstehend).
Somnolenz
krankhafte Schläfrigkeit als Bewusstseinstrübung (vom Gehirn ausgehend). Zustand verfällt der Erinnerungslosigkeit (Amnesie).
Sopor
tiefe Bewusstlosigkeit ohne Spontanreaktionen, aber mit kurzen Abwehrreaktionen und Orientierungsbestrebungen. Zustand verfällt der Erinnerungslosigkeit (Amnesie).
Spastik
krankhafte Erhöhung des Muskeltonus als federnder, mit der Geschwindigkeit passiver und aktiver Bewegungen zunehmender Muskelwiderstand, z.B. Beine in Streckhaltung können nicht in den einzelnen Gelenken gebeugt werden.
Sphinkter ani
Afterschließmuskel. Lähmung: Der After klafft, der eingeführte Finger wird nicht reflektorisch von der Schließmuskulatur umschlossen. Meist kombiniert mit Unfähigkeit, Stuhl abzusetzen und flüssigen Stuhl zurückzuhalten.
Sphinkter vesicae
Blasenschließmuskel. Bei schlaffer Lähmung unwillkürliche Harnabgabe. Bei spastischer Lähmung Unfähigkeit, die Harnblase zu entleeren.

Siehe auch: Restharn

Restharn
nach dem Wasserlassen abnormalerweise in der Harnblase verbleibender Urin.
spinal
zum Rückenmark gehörig.
spinale Ataxie
infolge Schädigung sensibler Bahnen im Rückenmark gelangen Informationen über Stellung der Gelenke und Spannung der Muskulatur nicht mehr zur entsprechenden Zentrale des Gehirns. Wegen dieses Informationsmangels werden Bewegungen nicht mehr steuerbar = Ataxie: Unordnung im Bewegungsablauf.
SPIR`s
systemische- Post- Injektions- Reaktion. Bezeichnet die kurzzeitigen voll-reversiblen Reaktionen nach Injektion von Copaxone in Form von Hitzewallungen, Flush, Herzjagen oder Luftnot. Man nimmt an, dass diese durch ungewollte Injektion der Substanz in kleine Arteriolen des Unterhautgewebes entstehen, die zu einer massiven Histamin-Freisetzung führen. Dies ist aber bisher nur eine Theorie.
SPMS

Sekundär progrediente (progressive) MS

Spondylarthrose
Verformung der kleinen Wirbelgelenke mit Einengung der Wirbellöcher, dadurch oft Kompression der austretenden Nervenwurzeln. Degenerativer Prozess (Abnützungserscheinungen).
Sprachstörung

Aphasie

Siehe auch: Aphasie

Aphasie
Verlust der Sprache oder Störung im kommunikativen Gebrauch der Sprache.
 - motorisch: Verlust der Fähigkeit, Laute, Silben, Worte, Sätze zu bilden.
 - sensorisch: Verlust der Fähigkeit, Schrift- und Zahlensymbole zu erkennen.
 - amnestisch: Verlust der Fähigkeit, Gegenstände, Begriffe, abstrakte Begriffe zu nennen. Sprechmuskulatur meist intakt.
Sprechstörung
s. bulbäre Sprechstörung (s. Dysarthrie).
SSEP
somatosensorisch evozierte Potentiale.

Siehe auch: evozierte Potentiale

evozierte Potentiale
(evoced potentials): Reaktionspotentiale als charakteristische EEG-Antwort bei Verabfolgung von Lichtreizen (Sehnerv) = VEP, akustischen Reizen (Hörnerv) = AEP. Evozierte Potentiale sind von wesentlicher Bedeutung für die Diagnostik der MS, da sich damit häufig Veränderungen nachweisen lassen, die von den Erkrankten (noch) nicht bemerkt und auch von anderen Untersuchungen nicht erfasst werden. Evozierte Potentiale sind auch für die Verfolgung des Krankheitsverlaufes nützlich.
Stammganglien
Ansammlungen von Nervenzellen in der Tiefe beider Gehirnhälften; andere Bezeichnung: Basalganglien.
Stammzellen
noch nicht ausdifferenzierte und unbegrenzt teilungsfähige Zellen, aus denen sich unterschiedliche Zellarten entwickeln können. Sie stellen das einheitlichen Ausgangsmaterial für die Organ- und Gewebebildung beim Embryo (embryonale Stammzellen) bzw. für regenerationsfähige Gewebe des Erwachsenen (adulte Stammzellen; z.B. für die Blutbildung) dar.
Stammzelltransplantation
Übertragung von Stammzellen z.B. aus dem Blut ("hämatopoetische" Stammzellen, werden z.B. aus dem Knochenmark oder dem peripheren Blut gewonnen) nach vorbereitender Chemotherapie oder Bestrahlung zur Therapie schwerer Erkrankungen. Bei MS teilweise in schweren
Fällen angewandt; Methode befindet sich noch im Stadium der Entwicklung.
Standataxie

Störung des aufrechten Stehens.

Siehe auch: Ataxie

Ataxie

(Ataxis= Unordnung im Bewegungsablauf); Störung des geordneten Zusammenwirkens der Muskeln, wodurch das Zustandekommen einer zielgerichteten Bewegung gestört oder aufgehoben ist. Anderer Ausdruck für Koordinationsstörung.

  • Gangataxie: Breitbeiniger, schwankender, unsicherer Gang (wie betrunken).
  • Standataxie: Unfähigkeit, ohne Hilfe sicher zu stehen. Folge: Schwanken, Fallneigung nach einer oder mehreren Richtungen, Umfallen.
Stenose
Verengung, z.B. von Blutgefäßen
stereotaktische Hirnoperation
Hirnoperation, die durch kleine Bohrlöcher im Schädel mit feinen nadelähnlichen Operationsinstrumenten an vorberechneter Stelle durchgeführt wird.
Stimulanz
(Mehrzahl Stimulantien)
anregende Arzneimittel, Drogen, Psychostimulantien.
stimulieren
anregen, reizen, z.B. mit elektrischem Strom oder chemischen Mitteln, z.B. mit Drogen.
Stimulus
Reiz, Anregung.
Strahlendosis
die auf physikalischem Wege bestimmte Menge und Intensität von ionisierenden Strahlen.
subcutan
unter die Haut (z.B. Spritzen eines Medikamentes).
subdural
unter der Dura (harte Hirnhaut) gelegen.
Substitutionsbehandlung
Behandlung, bei welcher eine dem Körper fehlende Substanz zugeführt wird.
supprimieren
unterdrücken, abschwächen.
supratentoriell
über dem Tentorium gelegen.

Siehe auch: Tentorium

Tentorium
eine zeltförmige Falte der harten Hirnhaut; liegt zwischen Groß- und Kleinhirn.
Sympathikus
sympathisches Nervensystem; Teil des vegetativen Nervensystems; beschleunigt den Herzschlag, hemmt die Verdauung; Gegenspieler: Parasympathikus
Symptom

Krankheitszeichen:
subjektiv: von Kranken selbst wahrgenommen und angegeben, z.B. Kopfschmerzen, Missempfindungen mannigfacher Art, bei MS Schnürgefühl, Kribbeln u.a.m.
objektiv: Krankheitszeichen durch Untersuchungsmethoden verschiedener Art feststellbar.

symptomatische Therapie
Die Behandlung bezieht sich nur auf Symptome (z.B. Schmerzen oder Spastik).
Synapse
die chemisch wirksamen Impulsübertragungsstellen zwischen zwei Nerven bzw. zwischen Nervenfasern und Muskeln. Damit die Impulsübertragung zustande kommt, bedarf es eines für die Synapse spezifischen chemischen Überträgerstoffes.

Siehe auch: Neurotransmitter, Transmitter

Neurotransmitter
vom Organismus produzierte Stoffe in minimalen Mengen, aber hochwirksam für die Übertragung von Nervenimpulsen besonders an den Synapsen. Bei Fehlen schwere Ausfallerscheinungen.
Transmitter
Überträgerstoff, Mittlersubstanz für die Reizübertragung an Synapsen.
Syndrom
Gruppe von sich weitgehend gleichenden Krankheitszeichen, denen verschiedene Ursachen und Verläufe zugrunde liegen können.
Synergie
geordnetes Zusammenwirken z.B. von Muskeln bei geordneten Bewegungen.
synergistisch
zusammenwirkend
Synkope
(griech,: plötzlicher Kräfteverlust); kurzzeitige Bewusstlosigkeit aufgrund einer Minderdurchblutung des Gehirns. Kann unterschiedliche Ursachen haben wie z.B. Herzrhythmusstörungen, Kreislaufstörungen, Durchblutungsstörungen oder auch neurologische Ursachen.
Szintigraphie
Darstellung der Aktivitätsverteilung eines in einem Organ gespeicherten radioaktiven Stoffes von geringer Halbwertzeit mit Hilfe spezieller Geräte. Wertvolle diagnostische Methode zur Lokalisation und Abklärung organischer Krankheitsprozesse.

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