Das DMSG-Forum · Was vermißt ihr so duch die MS
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10.05.2012, 19:06 |
Ich glaube ausserdem, dass es eine Temperamentssache ist. Wenn man einen eher phlegmatischen Grundcharakter hat, trifft es einen glaub ich nicht so schlimm. Meine persönliche Meinung. |
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10.05.2012, 19:28 |
loni schrieb am 10.05.2012: ich habe jetzt nicht darauf abgezielt, wann es einem mit ms schlechter geht oder nicht. ich glaube einfach, die persönliche einstellung so mancher menschen ist eben anders, wenn sie 20 sind, oder 50. manche nennen es "altersweisheit", ich sage eher "gelassenheit" ach so. |
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10.05.2012, 19:45 |
O.o. --- ich und phlegmatisch!!!ich glaub, da könnten dir so manche was zu erzählen... eher das gegenteil. aber wenn was nicht zu ändern ist, dann ist's halt so. auch wenn man gesund bleibt und alt wird kann man nicht mehr alles machen wie früher! |
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10.05.2012, 19:49 |
Hallo, ich vermiße spontane Aktivitäten mit Freunden,durch meine verminderte Gefähigkeit kann ich nicht mehr an allem teilnehmen. LG |
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10.05.2012, 19:56 |
du, es geht sogar noch blöder: "wenn du einen feind nicht besiegen kannst, verbünde dich mit ihm" ich kann nur sagen, ich fahr damit bestens ;) |
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10.05.2012, 19:58 |
lindenblüte schrieb am 10.05.2012: ursula1000 schrieb am 10.05.2012: so blöd es klingt: ich bin "meiner" ms dankbar, daß sie so lieb zu mir ist - das klingt allerdings etwas blöd. (habe das zitieren vergessen ...) du, es geht sogar noch blöder: "wenn du einen feind nicht besiegen kannst, verbünde dich mit ihm" ich kann nur sagen, ich fahr damit bestens ;) |
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10.05.2012, 20:14 |
ursula1000 schrieb am 10.05.2012: du, es geht sogar noch blöder: "wenn du einen feind nicht besiegen kannst, verbünde dich mit ihm" ich kann nur sagen, ich fahr damit bestens ;) du meinst, mit der ms verbünden, schon lässt sie dich in ruhe? |
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10.05.2012, 21:18 |
muss das anstrengend sein.. alles mit gewalt falsch verstehen! |
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10.05.2012, 22:20 |
Viel .. Ich war ein sehr umtriebiger Mensch und selbst auf meinem sehr guten Niveau, auf das ich mich wieder hochgearbeitet habe, werde ich bei vielem daran erinnert, dass ich nich mithalten kann .. Ich kann nicht mehr Laufen wie früher, nicht mehr tanzen (Gleichgewicht), nicht mehr durchgänig mich konzentrieren .. brauche Medikamente, ich ich durch Sport und Umsicht in Schach zu halten versuche .. und es wurde schon richtig gesagt, die Leichtigkeit und Unbeschwertheit ist nicht mehr da, wenn man sich 50% seiner Zeit mit der Behandlung der Einschränkungen beschäftigt, um die anderen 50% zu funktionierem (sehr übertrieben dargestellt) Aber ich habe mein Leben einstellen können, da ich ja durch Tysabri keine Schübe seit 5 Jahren mehr habe, konnte ich mich mit dem Status Quo arrangieren und mein Leben drumherum bauen .. (im Gegensatz zu ständiger Verschlechterung ist Arm ab halt Arm ab!) Das geht inzwischen gut .. ich hab gelernt, nicht mehr alles machen zu wollen. Aber schwer ist das schon. Gruss Peter |
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10.05.2012, 22:38 |
Was ich besonders ätzend finde ist, dass ich oft kaum Kleider auf der Haut ertragen kann. Im Sommer geht es, da ich weite, lockere, leichte Kleidung tragen kann, doch im Winter habe ich die Entscheidung zwischen Frieren oder diesem blöden Gefühl auf Rücken und um die Rippen, wenn dicke Kleidung drauf liegt. Dann fühle ich mich permanent unwohl in meiner Haut, im wörtlichen Sinne. Evania |
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11.05.2012, 07:43 |
Hallo,da habe ich ja was ins Rollen gebacht.Ich finde es wichtig sich mal auszukotzen ,wenn man nicht mehr mit gleichaltrigen mithalten kann. Ich würde auch gerne Arbeiten gehen.Ich habe immer mit Kindern gearbeitet, bis vor einem Jahr noch zu meiner EU-rente dazu.Es hat Spass gemacht,aber nach 5 Schüben in einem Jahr und ganz viele Einschänkungen ist es nicht mehr möglich.(Es fehlt) Aber sonst bin ich glücklich,habe gelernt Sachen abzugeben,und habe eine tolle Familie die hinter mir steht. Wir genißen jeden Tag und machen wonach uns ist. |
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11.05.2012, 08:55 |
Das bringt mich jetzt auf einen anderen Gedanken! Ich habe meinen Job geliebt und viel mehr gemacht, als ich hätte müssen, mich auch in der Freizeit entsprechend engagiert und nie auf die Uhr gesehen (Überstunden im öffentlichen Dienst kriegt man eh nicht bezahlt!) ... und hab ähnliches auch von vielen anderen MS-Kranken gehört. Andererseits kenne ich mindestens genausoviele "Gesunde", die ihrem Job so gar nichts abgewinnen können. Da hab ich mich schon manchesmal gefragt, ob dieses Engagement, dieses "Aufgehen" in der Arbeit nicht auch mit im Spiel war, dass sich eine MS oder meinetwegen andere Krankheit entwickelt. Inzwischen mache ich noch das, was ich kann und muss und damit hat es sich. Und oh Wunder: mir fehlt in bezug auf die Arbeit nichts! Denn jeder ist ersetzbar und das müssen andere erst lernen, wenn sie in Altersrente gehen! So gesehen habe ich, da es mir derzeit recht gut geht, noch Zeit gewonnen. |
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11.05.2012, 12:55 |
loni schrieb am 10.05.2012: O.o. --- ich und phlegmatisch!!!ich glaub, da könnten dir so manche was zu erzählen... eher das gegenteil. aber wenn was nicht zu ändern ist, dann ist's halt so. auch wenn man gesund bleibt und alt wird kann man nicht mehr alles machen wie früher! Das war nicht auf dich gemünzt, loni. Weiss nicht, warum du dir den Schuh anziehst. Bis vor einem Jahr konnte ich noch locker bis zu 2000 Meter ohne Stock gehen, auch auf unebenem Gelände kam ich noch relativ gut voran. Inzwischen geht ohne Stock gar nichts mehr und nach 200 Metern kleben meine Beine am Boden fest. Je nach Wetterlage und Temperatur geht es mal besser, mal schlechter. Ich gehe mal davon aus, dass du noch nicht so eingeschränkt bist und wünsche dir, dass das noch lange so bleibt. |
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14.05.2012, 08:03 |
Ich weiss noch nicht so richtig, was ich vermisse...ist alles noch recht frisch (Diagn. März 12 ). Eben Probl. nach Kort. therapie, schlecht laufen, schlecht sehen, leichter Schwindel....wenn sich das wieder bessert werde ich auch nicht viel vermissen. Leistungssport habe ich nie gemacht und radeln wird wohl hoffentlich wieder gehen.... Aber eine Sache fehlt mir.....leidenschaftlicher hemmungsloser S.., nicht das es nicht funktionieren würde aber kein Bock dazu, kann mich nicht drauf konzentrieren.....(und nur als Pflichtübung....nein danke) Aber das wird bestimmt wieder!!! Gruß Heiko |
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14.05.2012, 09:03 |
Hallo, ich habe seit 11 Jahren eine ruhende MS. Es geht mir gut. Wobei das erste Jahr mit 3 Schüben mir mächtig Angst eingejagt hat. Ich denke an die MS mit Respekt. Daher vermisse ich durch die MS nichts. ABER: ich hatte Jahre vor der Diagnose immer wieder ein seltsames, unangenehmes Gefühl in mir getragen. Ich hatte die Angts, bald schwer zu erkranken. Ich hatte Angst vor Ärzten und Krankenhäusern. Diese Ängste sind weg. Klar habe ich Respekt davor, dass meine MS wieder aktiv wird oder an einer anderen schweren Krankheit leiden werde. Aber dieses nagende Gefühl der Angst ist weg, was ich gar nicht vermisse. Gruß Bea |
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14.05.2012, 09:27 |
Bea schrieb am 14.05.2012: Hallo, ich habe seit 11 Jahren eine ruhende MS. Es geht mir gut. Wobei das erste Jahr mit 3 Schüben mir mächtig Angst eingejagt hat. Ich denke an die MS mit Respekt. Daher vermisse ich durch die MS nichts. ABER: ich hatte Jahre vor der Diagnose immer wieder ein seltsames, unangenehmes Gefühl in mir getragen. Ich hatte die Angts, bald schwer zu erkranken. Ich hatte Angst vor Ärzten und Krankenhäusern. Diese Ängste sind weg. Klar habe ich Respekt davor, dass meine MS wieder aktiv wird oder an einer anderen schweren Krankheit leiden werde. Aber dieses nagende Gefühl der Angst ist weg, was ich gar nicht vermisse. Gruß Bea Das Gefühl der Angst kenn ich nur zu gut.... es ist bei so...ich bekomme es kaum in den Griff....schön, das es dir gut geht und die MS dich soweit in Ruhe lässt ....ich wünsche dir das es so bleibt! Gruß Heiko |
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14.05.2012, 17:21 |
hab lange nachgeacht : Sponzan zu sein !!! Früher bin ich immer ganz spontan gewesen, einfach los und weg............ heute muß ich erst nachdenken:Schaff ich das kräftemäsig, brauch ich den Rolli, geht das überhaupt mit Rolli , wer kann mir helfen........u.s.w. Liegt mir gar nicht, deswegen läuft bei mir auch manches so schief ;-)) LG Katja |
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15.05.2012, 03:26 |
ich vermisse selbstständig das zu tun wozu mir gerade ist. heute kann ich nicht mal einfach mal ein bild aufhängen oder mobiliar umstellen, freunde treffen oder mal was trinken gehen. die hürden sind einfach unproportional gewachsen die kondition leider nicht. freunde vermisse ich nicht, hab ja anscheinend keine gehabt und pflegedienst bleibt nur pflegedienst. da kommt auch keiner aus freundschaft. vermissen würde ich gern die geheuchelte behinderten gerechte/freundliche scheinwelt in der gesllschaft und die tgl. schmerzen. |




