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Das Tiermodell EAE

Als Tiermodell für MS wird die experimentelle allergische Enzephalomyelitis entwickelt. Thomas Rivers kann durch die Injektion von Zellen, die gegen körpereigenes Myelin sensibilisiert sind, eine MS-ähnliche Erkrankung hervorrufen.

MS ist also eine Autoimmunkrankheit - das Abwehrsystem richtet sich gegen den eigenen Körper.

In der Regel werden Mäuse in der EAE-Forschung verwendet. EAE kann jedoch auch in Ratten und weiteren Tierarten ausgelöst werden.

Defekt im Immunsystem

Das Tiermodell der MS – experimentelle allergische (oder:
autoimmune) Enzephalomyelitis (EAE) – dient bis heute der Erforschung der Krankheit MS.
EAE kann in Labortieren durch verschiedene Myelin-Proteine
ausgelöst werden. Der Autoimmunprozess ähnelt sowohl in
wichtigen Symptomen als auch in den pathologischen Grundlagen der MS. Wie bei MS kommt es bei EAE zu einer Zerstörung des Myelins und zum Untergang von Nervenfasern und -zellen.
Die EAE dient daher in der Forschung zur Erprobung neuer Therapieansätze, aber auch zur Untersuchung der Pathogenese, der Entstehung und Entwicklung der Multiplen Sklerose.

Letzte Änderung: 14.10.2008

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