- 08.06.2007
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Neues aus der Multiple Sklerose Forschung
Neurologen aus der ganzen Welt trafen sich in Boston auf der diesjährigen Tagung der AAN: mehr als 200 Präsentationen befassten sich mit neuen Erkenntnissen zu Forschung und Therapie bei MS
Rund 10.000 Forscher und niedergelassene Neurologen trafen sich auf dem 59. Jahresmeeting der AAN (American Academy of Neurology) vom 28. April bis zum 04. Mai 2007 in Boston, wobei mit mehr als 200 Präsentationen auch die MS wieder einmal im Mittelpunkt stand. Wir haben einige der Höhepunkte für Sie zusammengestellt:
John Dystel Preis 2007 ging an Howard Weiner
Dr. Howard Weiner vom Harvard`s Brigham and Woman`s Hospital wurde für seine wegweisenden Leistungen auf dem Gebiet der MS-Forschung mit dem John-Dystel-Preis 2007 (einem Preis, den die Amerikanische MS-Gesellschaft gemeinsam mit der Amerikanischen Akademie für Neurologie auslobt) ausgezeichnet. Dr. Weiner beschäftigt sich seit dem Jahr 1972 mit der Multiplen Sklerose und der Behandlung MS-Erkrankter. "Seither sind enorme Fortschritte gemacht worden. Ich denke, es ist nicht zu wagemutig, über eine Heilung dieser Erkrankung nachzudenken" – so Dr. Weiner. In seinem Vortrag sprach er insbesondere darüber, dass Forschungen zur Behandlung der MS viele Sichtweisen einbeziehen müssen: eine möglichst frühe immunmodulatorische Therapie um die Krankheitsprogression aufzuhalten, eine mögliche Anwendung von Stammzellen, um Schäden zu reparieren und das Auffinden von vorhersagenden Faktoren (Biomarkern) mit dem Endziel einer Verhinderung des Ausbruchs der Erkrankung. Im Verlauf der Tagung berichtete das Team von Dr. Weiner insbesondere über eine neue Methode zur Voraussage der Krankheitsprogression: die Verwendung einer "Magnetic Resonance Disease Severity Scale" (MRDSS), mit der die Krankheitsaktivität bei MS besser als im herkömmlichen MRT bzw. klinischen Daten verfolgt werden kann. Die Methode beinhaltet eine Kombination der Bewertung von Gewebezerstörung und Gewebeverlust im Gehirn.
Viel versprechende Ergebnisse klinischer Studien
Derzeit läuft eine Vielzahl klinischer Studien, zu denen über neue Daten berichtet wurde
Experimentelle orale Therapien:
• Laquinimod
Eine Arbeitsgruppe um Dr. Giancarlo Comi aus Mailand untersuchte die Wirkung dieses oral einzunehmenden Wirkstoffes an 306 MS-Erkrankten mit schubförmigem Verlauf über eine Zeit von 36 Wochen. Ziel war festzustellen, ob der immunmodulierende Wirkstoff (in Dosierungen von 0,3 bzw. 0,6 mg im Vergleich zu einem Placebo) die Zahl aktiver Herde im Gehirn reduzieren kann. Im Ergebnis fand sich eine signifikante Abnahme um 38% im Vergleich zu Placebo; allerdings nur in der höheren Dosis. Der Wirkstoff wurde gut vertragen, verursachte allerdings eine vorübergehende Erhöhung der Leberenzyme. Die Studie wird nun über weitere 9 Monate fortgeführt.
• Pioglitazon
Es handelt sich hierbei um ein Medikament, das bei Diabetes eingesetzt wird und das auch antientzündliche Wirkungen zeigt. Eine Arbeitsgruppe um Dr. Claudia Kaiser von der University of Illinois, Chicago, untersuchte die Sicherheit dieses Wirkstoffs über 1 Jahr bei 22 MS-Patienten, die bereits mit Interferon-beta-1a behandelt werden. Sekundäre Ziele der Studie waren Aussagen zum Einfluss dieses Wirkstoffs auf die Krankheitsaktivität und den Verlust von Hirngewebe. Im Verlauf der Untersuchungen gab es keine klinischen Hinweise auf einen Anstieg der Krankheitsaktivität – in bildgebenden Verfahren wurde eine Abnahme der Aktivität der Erkrankung sowie ein geringerer Gewebeverlust festgestellt. Weitere Forschungen sind notwendig, um diese Ergebnisse zu bestätigen.
• Fampridin-SR
Dr. Andrew Goodman (Rochester) präsentierte Ergebnisse einer placebokontrollierten Phase-III-Studie bei 301 Patienten mit allen MS-Typen. Der Wirkstoff blockiert feine Poren (Kalium-Kanäle) auf der Oberfläche von Nervenfasern. Dadurch kann die Weiterleitung von Reizen auf Nervenfasern verbessert werden, deren Myelinschicht durch die MS zerstört wurde. 35% derjenigen Patienten, die den Wirkstoff erhalten hatten, zeigten durchschnittlich eine 20%ige Verbesserung der Gehgeschwindigkeit, was auch über die 14 Wochen der Therapiedauer bestehen blieb. Die Kraft in den Beinen wurde ebenfalls verbessert. Allerdings gab es auch in zwei Fällen ernsthafte Nebenwirkungen: Angstgefühle bei einem Patienten und einen Rückfall durch eine Infektion bei einem anderen.
• FTY720
Zu diesem Wirkstoff gibt es bereits Ergebnisse aus einer Phase-II-Studie dahingehend, dass er die Schubrate sowie die Krankheitsaktivität mindern kann; derzeit läuft eine größere Phase-III-Studie. Dr. Ludwig Kappos (Basel) berichtete über weitere Ergebnisse der Phase-II-Studie hinsichtlich der Beeinflussung von Depressionen (239 Studienteilnehmer) und konnte darstellen, dass sich dieses Symptom unter FTY720 besserte. Nach Beendigung dieser Studie nahmen die Teilnehmer den Wirkstoff weiter und auch diejenigen, die vorher ein Placebo erhalten hatten, erhielten diesen nun. Während der 18 Monate dieser erweiterten Studie blieb der positive Effekt auf die Depressionen erhalten und konnte auch bei den Patienten, die vorher das Placebo erhalten hatten, nachgewiesen werden.
Experimentelle Infusionstherapien:
• Rituximab
Zwei Gruppen berichteten über Studien mit diesem Wirkstoff, der biochemisch zum Bereich der monoklonalen Antikörper gehört und über eine Verminderung der B-Zellen wirkt, welche bei Immunangriffen auf Gehirn und Rückenmark eine Rolle spielen. Dr. Amit Bar-Or aus Montreal und seine Mitarbeiter verabreichten zwei intravenöse Infusionen im Abstand von zwei Wochen sowie eine weitere Dosis 6 Monate später bei 26 Patienten mit schubförmiger MS. Primäres Ziel der Studie war es, Sicherheit und Verträglichkeit des Wirkstoffs zu testen – sekundäre Ziele bestanden in einer Einschätzung, inwieweit eine Wirkung auf die Schubhäufigkeit sowie die Krankheitsaktivität (gemessen mittels MRT) festgestellt werden konnte. Als Nebenwirkungen traten dabei jedoch leichte bis mittlere infusionsbezogene Reaktionen auf. Im Ergebnis der Studie zeigte sich, dass die Anzahl aktiver (Kontrastmittel anreichernder) Herde im MRT ab der 4. bis zur 48. Woche signifikant zurückging. Die Schubhäufigkeit war ebenfalls vermindert.
Dr. Stephen Hauser (San Francisco) und seine Arbeitsgruppe verabreichten zwei Infusionen Rituximab im Abstand von zwei Wochen bei 69 MS-Patienten sowie bei 35 Studienteilnehmern ein Placebo. Nach 24 Wochen stellten die Wissenschaftler bei der Wirkstoffgruppe eine 90%ige Reduktion der Krankheitsaktivität sowie eine verminderte Schubhäufigkeit fest.
Rituximab wird bereits in der Behandlung von Lymphomen sowie einer bestimmten Form der Arthritis angewendet; wird aber mit verschiedenen Nebenwirkungen wie schweren Infusionsreaktionen und Progressiver Multifokaler Leukencephalopathie in Verbindung gebracht. Diese sind bisher in den MS-Studien aber nicht aufgetreten. Derzeit läuft eine Studie mit Rituximab bei 435 MS-Patienten mit primär progredientem Verlauf.
Kombinationstherapien
• ACT-Studie
In dieser Studie untersuchen Dr. Jeffrey Cohen und seine Kollegen (Cleveland Clinic Foundation) eine Kombination von Interferon-beta-1a mit oralem Methotrexat, intravenösem Methylprednisolon oder beidem bei Patienten mit schubförmiger MS, die unter Interferon-beta-1a allein weitere Krankheitsaktivität gezeigt hatten. Bisherige Ergebnisse zeigen Trends zur besten Wirkung bei Verwendung aller drei Wirkstoffe gemeinsam – jedoch sind die Unterschiede nicht signifikant. Eine weitere Datenauswertung läuft noch.
• Mitoxantron und Glatirameracetat
Eine 15-monatige Studie untersuchte die Wirksamkeit einer kurzen (3 Infusionen im Abstand von je 1 Monat) Verabreichung niedriger Dosen Mitoxantron mit darauf folgendem Beginn einer Therapie mit Glatirameracetat bei 40 Patienten mit schubförmiger MS. Die Methode hatte sich bereits vorab als sicher erwiesen. Nach 15 Monaten zeigte sich, dass im Vergleich zu Glatirameracetat allein eine 70%ige Reduktion von aktiven Herden, die im MRT feststellbar waren, erreicht werden konnte.
Ähnliche Ergebnisse fanden Dr. Douglas L. Arnold aus Montreal und seine Kollegen in spezifischen MRT-Messungen: Reduktion aktiver Herde insgesamt sowie des Volumens der Herde sowie auch eine Reduktion aktiver Herde, die sich zu so genannten "black holes", welche eine Anzeichen chronischer Gewebezerstörung sind, entwickeln.
• Minocyclin und Glatirameracetat
Dr. Luanne Metz (University of Calgary) und ihre Kollegen untersuchten die Wirkung eines oralen Minicyclins (ein Antibiotikum) in Kombination mit Glatirameracetat bei 40 Patienten mit schubförmiger MS. Minocyclin kann Eiweißstoffe unterdrücken, die beim Immunangriff eine Rolle spielen. Es zeigte sich, dass unter dieser Therapie eine Reduktion aktiver Herde erreicht werden konnte und auch die Schubhäufigkeit abnahm. Allerdings erreichten die Ergebnisse zur Schubhäufigkeit keine statistische Signifikanz. Die Autoren wollen diese Frage weiter verfolgen.
Follow-up-Studien zu bereits zugelassenen Therapien:
• Interferon-beta-1-b
Dr. Mark Freedman (Ottawa) und seine Kollegen berichteten über eine Nachfolgestudie zu BENEFIT, über die wir bereits berichtet haben:
In dieser Studie konnte bereits gezeigt werden, dass Interferon-beta-1-b den Beginn einer klinisch manifesten MS bei Patienten mit hohem Risiko im Vergleich zu nicht therapierten Patienten verzögern konnte. In der Nachfolgestudie erhielten nun beide Gruppen Interferon-beta-1-b. Die Ergebnisse bestätigen die hohe Bedeutung einer frühen Behandlung auf den Verlauf der MS. Von den ursprünglich an der BENEFIT-Studie beteiligten 468 Patienten nehmen 418 an der Folgestudie teil, wobei 261 in der Gruppe mit der frühen Behandlung sind und 157 in der Gruppe mit der verzögerten Behandlung. Die Ergebnisse nach einem Jahr zeigen dass die Behandlung das Risiko der Krankheitsprogression vermindern kann. Gezeigt wurde dieses durch Bestimmung der EDSS-Werte. Die Studie läuft nun noch zwei Jahre weiter.
• Interferon-beta-1-a
Eine noch laufende Studie (Dr. James Simsarian; Fairfax) bestätigt eine bessere Verträglichkeit einer neuen Zubereitung von Interferon-beta-1-a, bei der auch die Bildung Neutralisierender Antikörper verringert ist. Neutralisierenden Antikörper sind Eiweißstoffe, die die Wirksamkeit von Interferonen abschwächen können. Die Ergebnisse wurden im Vergleich mit denen aus der früheren EVIDENCE-Studie erhalten wobei festgestellt werden konnte, dass im Vergleich mit dieser generell niedrigere Titer an Neutralisierenden Antikörpern gefunden wurden. Auch Reaktionen an der Injektionsstelle traten seltener auf.
• Natalizumab
Dieser Wirkstoff, der ja auch in Deutschland seit einem knappen Jahr zugelassen ist, wird weiterhin hinsichtlich seiner Wirksamkeit und möglichen Risiken in Studien untersucht. Inzwischen werden weltweit ca. 18.000 Patienten mit Natalizumab behandelt – es traten jedoch keine weiteren Zwischenfälle (wir berichteten) auf.
Die auf der AAN-Tagung berichteten Ergebnisse von Folgestudien zur AFFIRM-Studie bestätigten die Wirksamkeit hinsichtlich einer Verringerung des Risikos einer Krankheitsprogression.
Weitere interessante Studien:
• Tragen Schlafstörungen zur Fatigue bei?
Fatigue ist ein häufiges und sehr beeinträchtigendes Symptom bei Multipler Sklerose. Eine Arbeitsgruppe um Dr. Mark Gudesblatt (New York) untersuchte die Häufigkeit von Schlafstörungen bei 27 Patienten mit schubförmiger bzw. sekundär progredienter MS. Mittels "Polysomnographie", einer Methode, die verschiedene Parameter während des Schlafes untersuchen kann fanden die Wissenschaftler bei allen Patienten Schlafstörungen, die zur Fatigue beitragen können. Diese umfassten sowohl Schlafapnoe, verzögertes Einsetzen der REM-Phase als auch eine verminderte Wirksamkeit des Schlafes.
• Suche nach Möglichkeiten zur Voraussage für MS
Weltweit werden Wege gesucht, die eine Voraussage hinsichtlich der Entwicklung einer MS nach einem ersten klinischen neurologischen Ereignis möglich machen. Dieses könnte den Einsatz wirksamer Therapien zu einem frühestmöglichen Zeitraum erlauben.
Dr. Jeffrey L. Bennett und seine Kollegen verglichen Blut und Liquor von Patienten mit klinisch sicherer MS mit denen von Patienten, die ein erstes klinisches Ereignis (Clinical Isolated Syndrom; CIS) hatten. Das Team fand Hinweise auf das Vorhandensein von Immunantikörpern mit einer bestimmten molekularen Komponente, welche zuverlässig vorhersagen konnten, dass ein Patient mit CIS innerhalb von 6 Monaten eine MS entwickelt. Es sind weitere Forschungen notwendig um dieses interessante Ergebnis zu bestätigen und damit einen Biomarker in die Hand zu bekommen, der eine frühe Diagnose ermöglicht.
Dr. Leonora Fisniku und ihre Arbeitsgruppe vom Neurologischen Institut in London präsentierten Ergebnisse einer 20-jährigen Begleitung von 85 MS-Patienten, die ursprünglich mit einem CIS die Klinik aufgesucht und bei denen zu diesem Zeitpunkt bereits ein MRT gemacht worden war. Nach 20 Jahren hatten 63% eine klinisch sichere MS entwickelt. Diejenigen, die auf ihrem Anfangs-MRT bereits auffällige Anzeichen hatten (50 von 57 Patienten), entwickelten eher eine MS als diejenigen, deren MRT normal war (5 von 28). Die Forscher fanden auch, dass diejenigen Patienten, die nach 20 Jahren noch einen schubförmigen Verlauf hatten, weniger umfangreiche Herde (hinsichtlich des Volumens) aufwiesen als diejenigen, deren Erkrankung bereits in die sekundär progrediente Verlaufsform übergegangen war.
Möglichkeiten zur Messung der Krankheitsaktivität
• Eine Arbeitsgruppe um Dr. Bianca Weinstock-Guttmann und Dr. Murali Ramanathan verfolgten Veränderungen im Blut von 52 MS-Patienten und beobachteten den klinischen Verlauf der Erkrankung. Das Team berichtete, dass die Konzentration von BDNF (brain derived neurotrophic factor), einem Eiweißstoff, der in Gehirn und Immunzellen produziert wird, sich in Abhängigkeit von der Krankheitsaktivität verändert und eine schützende Rolle zu spielen scheint. Die Studie weist darauf hin, dass BDNF bei MS dabei hilft, eine Art Kommunikation zwischen dem angreifenden Immunsystem und dem Nervensystem zu vermitteln. Dies könnte bei der Entwicklung neuroprotektiver Strategien hilfreich sein.
• Augen können die "Fenster zur Seele" sein – neue Untersuchungen weisen darauf hin, dass sie auch ein Fenster zur Beobachtung der Krankheitsaktivität bei MS sein könnten. Mehrere Forschergruppen, geleitet von Dr. Peter Calabresi von der Johns Hopkins University, Batimore, berichteten von der Anwendung einer neuen Technik, die als OCT (optical coherence tomography) bezeichnet wird. Diese misst die Dicke der Nervenschicht am Augenhintergrund.
In einer der Studien wurde herausgefunden, dass ein Dünnerwerden der Nervenschicht (Retina, Netzhaut) am Augenhintergrund bei MS eine Verminderung der Masse des Hirngewebes widerspiegelt, die wiederum mittels MRT gemessen wird. Sie schließen daraus, dass OCT Informationen hinsichtlich des Fortschreitens der Erkrankung im Gehirn liefern kann.
In einer anderen Studie zu diesem Thema wurden die visuellen Funktionen und die Dicke der Retina bei Menschen mit und ohne MS verglichen. MS-Patienten hatten prinzipiell dünnere Nervenschichten. Und auch hinsichtlich der Verlaufsform gab es Unterschiede: Patienten mit schubförmiger MS hatten vergleichsweise dickere Nervenschichten als jene mit primär und sekundär progredienter MS. Zusammengenommen schloss das Team aus diesen Studien, dass OCT subklinische Veränderungen in der Retina-Schicht feststellen kann. Dieses könnte unter anderem als Ergbnis-Messung in klinischen Studien zu neuroprotektiven oder neuroreparativen Therapien verwendet werden.
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Quelle: Research/Clinical update; National MS Society, New York: 11. Mai 2007 Redaktion: DMSG, Bundesverband e.V. - 18. Mai 2007 |
Letzte Änderung: 08.06.2007
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