- 06.12.2010
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Chancengleichheit & Barrierefreiheit
Rollstuhlfahrerin mit MS? Bundesstudie untersucht Lebensbedingungen von Frauen mit Behinderungen
Lange haben sich Interessenvertretungen der Frauen mit Behinderungen dafür eingesetzt, dass Gelder für eine bundesweite Studie zur Verfügung gestellt werden, um auf deren Lebenssituation und Belastungen aufmerksam zu machen: Für eine repräsentative Befragung im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Frauen, Senioren und Jugend werden noch Interviewpartnerinnen gesucht.
Viele Frauen in Privathaushalten und in Einrichtungen der Behindertenhilfe konnten bereits interviewt werden. "Wir kämpfen nun um letzte Interviews", berichtet Dr. Monika Schröttle, Leiterin der im Jahr 2010 gestarteten Studie an der Universität Bielefeld. "Wir möchten uns insbesondere an Rollstuhlfahrerinnen, blinde und gehörlose Frauen mit der Bitte wenden, uns ein Interview zu geben." Eine Interviewerin besucht die Frauen zu Hause oder wahlweise an einem anderen Ort. Das Interview, das auch in Deutscher Gebärdensprache durchgeführt werden kann, dauert etwa 90 Minuten. Wer teilnehmen möchte, meldet sich bitte unter Telefon: 0521-106 4561, Fax: 0521-106 2985, Email: oder iff@uni-bielefeld.de oder per Post: Universität Bielefeld, Interdisziplinäres Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung, Universitätsstraße 25, 33619 Bielefeld.
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Quelle: Universität Bielefeld Redaktion: DMSG Bundesverband e.V. - 6. Dezember 2010 |
Letzte Änderung: 06.12.2010
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