- 19.03.2010
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DMSG trauert um Hanna-Renate Laurien
Am 12. März 2010 verstarb Dr. Dr. hc. Hanna-Renate Laurien, Schirmherrin des DMSG-Landesverbandes Berlin im Alter von 81 Jahren. Die bundesweit renommierte Bildungspolitikerin, Staatssekretärin und Parlamentspräsidentin setzte sich 17 Jahre lang mit großem Engagement für die Belange von Menschen mit Multipler Sklerose ein.
Die promovierte Germanistin agierte mit der Kompetenz einer umfassenden Bildung in Verbindung mit der Kraft und den moralischen Maximen eines unerschütterlichen christlichen Glaubens. Von 1971 bis 1981 arbeitete sie als Staatssekretärin, später als Kultusministerin in Rheinland-Pfalz. Als Schul- und Jugendsenatorin trat Dr. Dr. hc. Hanna-Renate Laurien für die Vielfalt des Bildungswesens ein. Ihr Credo lautete: Die Starken fordern, die Schwachen fördern. Als Richard von Weizsäcker die gebürtige Danzigerin 1981 zur Berliner Schulsenatorin ernannte, war sie bereits eine bundesweit respektierte Bildungspolitikerin. Nach einer kurzen Legislaturperiode als Bürgermeisterin amtierte sie in den Jahren 1991 bis 1995 als erste Gesamtberliner Parlamentspräsidentin.
Bewunderer und Kritiker schätzten Dr. Dr. hc Hanna-Renate Laurien als moralische Instanz. Ihr Spitzname "Hanna Granata" beschreibt treffend Ihre hervorragenden Eigenschaften: ein wacher, schneller Geist, explosive Schlagfertigkeit, Humor und Witz, aber auch Unerbittlichkeit im Durchsetzen von Zielen. Besonders für die Anliegen von MS-Erkrankten kämpfte sie unermüdlich und kompromisslos.
Der DMSG, Bundesverband e.V., wird Dr. Dr. hc Hanna-Renate Laurien für ihr langjähriges erfolgreiches Wirken als Schirmherrin des Landesverbandes Berlin ein dankbares, ehrendes Andenken bewahren.
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Redaktion: DMSG, Bundesverband e.V. - 19. März 2010 |
Letzte Änderung: 19.03.2010
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