- 15.12.2011
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Podcast zum Thema "Das persönliche Budget aus Sicht des Erkrankten"
Der an Multipler Sklerose erkrankte Detlef Weirich erhält das "persönliche Budget" anstelle von Sachleistungen: Im Podcast von DMSG und AMSEL erklärt er, warum er sich dafür entschieden hat.
Mit dem persönlichen Budget erhalten behinderte Menschen Geld- anstelle von Dienstleistungen. Diverse Träger kommen dafür auf. Die Höhe des Budgets wird auf einer Trägerkonferenz ermittelt und richtet sich nach dem täglichen Bedarf.
Beim "trägerübergreifenden Budget" kommen verschiedene Institutionen, wie die Krankenkasse, die Pflege- oder Rentenversicherung zusammen dafür auf. Es ist mehr als nur eine Pflegehilfe: Auch die Teilhabe am sozialen Leben ist eingeschlossen, neben rein pflegerischen Tätigkeiten oder der Haushaltshilfe.
12 ganz verschiedene Menschen mit ganz verschiedenen Qualifikationen helfen Detlef Weirich, von der gelernten Krankenschwester über den Kaufmann bis zum IT-Spezialisten. Ihre Aufgaben reichen vom Einkaufen und Putzen über das Ankleiden bis hin zu Spaziergängen oder Hilfe bei der Korrespondenz.
Weirich ist Vorsitzender des Patientenbeirates im DMSG-Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V. und sitzt schon lange Zeit im Rollstuhl, kann nur eine Hand bewegen. Dennoch ist er sehr aktiv in verschiedenen Organisationen - und er kann organisieren und delegieren. Das muss er auch, leitet er doch eine kleine Firma mit zwölf Angestellten.
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Redaktion: DMSG Bundesverband e.V. - 15. Dezember 2011 |
Letzte Änderung: 14.12.2011
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