- 15.01.2013
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Multiple Sklerose-Podcast: Was ist ein Schub?
Bei etwa 70 Prozent der Multiple Sklerose-Erkrankten treten neue Entzündungsherde mit entsprechenden Symptomen schubweise auf. Prof. Dr. med. Lutz Harms verdeutlicht im Video der DMSG auf MultipleSklerose.TV, woran ein Schub zu erkennen ist und was dann zu tun ist.
Sie kommen plötzlich und bleiben mehr als 24 Stunden: MS-Schübe. Ein Schub hat nichts mit einem plötzlichen Anfall zu tun - meist entwickelt er sich innerhalb von Stunden oder Tagen und klingt nach einiger Zeit wieder ab. Von einem Schub spricht man dann, wenn neue Symptome mehr als 24 Stunden anhalten. Schübe gehen mit Entzündungen einher und sollten mit Kortison behandelt werden, um das Ausmaß der Schäden einzudämmen. Ein Besuch beim Arzt ist ratsam, um abzuklären, ob es sich wirklich um einen Schub handelt und so frühzeitig entsprechende Maßnahmen einleiten zu können. Nach dem Schub kann eine Rückkehr zur normalen Funktion eintreten oder das entzündete Nervengewebe vernarbt (sklerosiert). Doch wann ist ein Schub ein Schub? Muss man immer Kortison nehmen? Gibt es Situationen, in denen besonders schnell gehandelt werden muss?
Prof. Dr. med. Lutz Harms, Mitglied im Ärztlichen Beirat der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft, Bundesverband e.V., beantwortet diese Fragen im Video von MultipleSklerose.TV. Der MS-Experte ist einer der Leiter der MS-Ambulanz an der Berliner Charité.
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Redaktion: DMSG Bundesverband e.V. - 15. Januar 2013 |
Letzte Änderung: 15.01.2013
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