Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft, Bundesverband e. V (DMSG)


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Qualität in der Arbeit


Multiple Sklerose-Therapie: Qualitätssicherung in Klinik und Praxis

Medizinische Versorgung optimieren: Der Gemeinsame Bundesausschuss G-BA hat sich anlässlich der 4.Qualitätssicherungskonferenz für die konsequente Weiterentwicklung der sektorenübergreifenden Qualitätskontrolle ausgesprochen-Ziel ist eine gemeinsame Qualitätskultur von Ärzten, Kliniken, Krankenkassen und Patienten. Aus Sicht der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) ein wichtiger Schritt für mehr Patientensicherheit.

Mehr als 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wissenschaft, Fachöffentlichkeit und Praxis hatten sich bei der Konferenz in Berlin über Ergebnisse, Konsequenzen und Entwicklungen in der ambulanten, stationären und sektorenübergreifenden Qualitätssicherung informiert.

Patientensicherheit muss im Vordergrund stehen

Aus Sicht der Patientenvertretung im G-BA ist bei der Qualitätssicherung ein andauernder Lernprozess erforderlich. Dr. Ilona Köster-Steinebach, Verbraucherzentrale Bundesverband, Sprecherin der Patientenvertretung im Unterausschuss Qualitätssicherung: "Bewährte Verfahren wurden ausgesetzt oder fallen weg, während neue noch einen langen Weg bis zur Wirksamkeit zurückzulegen haben. Für die Zukunft wünschen wir uns, dass Patientensicherheit und Qualitätsförderung wieder nachdrücklicher und nachhaltiger umgesetzt werden." 

Sinnvolle Instrumente der Qualitätssicherung flächendeckend etablieren

Als unparteiisches Mitglied im G-BA erklärt Dr. Regina Klakow-Franck, warum der G-BA die sektorenübergreifende Qualitätssicherung gezielt weiter umsetzen und voranbringen will: "Immer mehr Leistungen werden künftig in gleicher Weise von Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten erbracht. Wichtiger noch: Ohne eine längsschnittliche Betrachtung des gesamten Versorgungspfades lässt sich die für Patienten relevante Ergebnisqualität nur unzureichend beurteilen. Hierbei werden Machbarkeitsaspekte unter gegenwärtigen Ausgangsbedingungen eine wichtige Rolle für die Implementierung anstehender Verfahren spielen." Die Vorsitzende des fachlich zuständigen Unterausschusses Qualitätssicherung betont weiter: "Dabei sollten wir nicht allein zählen, vergleichen und sanktionieren, sondern ganz bewusst alle zur Verfügung stehenden Instrumente der Qualitätssicherung sinnvoll einsetzen. Dazu zählen besonders diejenigen Instrumente, die gegenseitiges Verständnis und Vertrauen fördern, etwa sektorenübergreifende Fallkonferenzen oder gemeinsame Peer Review-Verfahren (Überprüfung durch unabhängige Experten). Ein solches Vorgehen würde die bereits häufig eingeforderte, gemeinsame Qualitätskultur bei allen Beteiligten befördern."

Versorgungsqualität opimieren - bürokratischen Aufwand verringern

Für das Bundesministerium für Gesundheit sagte Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz (CDU): "Wir haben schon einiges erreicht, stehen in der Qualitätssicherung aber dennoch ständig vor neuen Herausforderungen, etwa bei den sektorenübergreifenden Verfahren. Bei der Weiterentwicklung muss im Vordergrund stehen, dass die Maßnahmen nachweisbar zur Verbesserung der Versorgungsqualität beitragen. Dafür müssen sie insbesondere die für Patientinnen und Patienten wichtigen Qualitätsaspekte aufgreifen. Gleichzeitig ist der Effizienzgedanke im Auge zu behalten und unnötiger Dokumentationsaufwand zu vermeiden."

Die sektorenübergreifende Qualitätssicherung hat das Ziel, die Qualität der medizinischen Versorgung nicht ausschließlich getrennt in Klinik und Praxis, sondern über Sektorengrenzen hinweg zu erfassen und zu bewerten. Behandlungsverläufe können so im Ganzen beurteilt und über verschiedene daran beteiligte Leistungserbringer und größere Zeiträume hinweg analysiert werden.

Die Dokumentation der Konferenz kann in Kürze unter www.g-ba.de abgerufen werden.

Quelle: Pressemitteilung G-BA
Redaktion: DMSG Bundesverband e.V. - 05. Oktober 2012

Letzte Änderung: 08.10.2012

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