DMSG - Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft Bundesverband e.V.

MS von A-Z Übersicht

Lexikon

T1-Bilder / T1-Technik / T1-gewichtete Bilder
Darstellung bzw. Untersuchungstechnik bei der Magnetresonanztomographie (MRT) mit Darstellung vor allem alter Läsionen und Plaques als dunkle Flecken ("black holes"; schwarze Löcher) als Hauptmerkmal bei chronisch progredientem Verlauf; in Verbindung ...
T2-Bilder / T2-Technik / T2-gewichtete Bilder
Darstellung bzw. Untersuchungstechnik bei der Magnetresonanztomographie (MRT) mit Darstellung sowohl alter als auch neuer Läsionen oder Plaques als Hauptmerkmal bei schubförmigem Verlauf; neue (frische) Läsionen mit einem Ödem und die Ventrikel ...
taktil
den Tastsinn betreffend.
Tasterkennen
Erkennen von Gegenständen bei geschlossenen Augen durch Betasten.
temporal
schläfenwärts.
Tentorium
ist eine zeltförmige Falte der harten Hirnhaut; liegt zwischen Groß- und Kleinhirn.
Tetrahydrocannabinol (THC)
Tetrahydrocannabinol (THC): Wirkstoff von Haschisch.
Tetraparese
Schwäche aller 4 Gliedmaßen.
Therapie
Krankenbehandlung medikamentös, krankengymnastisch, physikalisch (mit Apparaten), psychisch (Psychotherapie), mit Beschäftigung (Ergotherapie).
Thermanästhesie
aufgehobenes Temperaturempfinden.
Thermhypästhesie
eingeschränktes Temperaturempfinden.
Thymoleptika
Psychopharmaka zur Behandlung von Depressionen, wirken stimmungsaufhellend, angstlösend, antriebsfördernd.
Thymusdrüse
hinter dem Brustbein gelegenes Organ, für die Entwicklung der Immunität wichtig.
Tibialis-SEP
SEP = Abkürzung für "sensorisch evozierte Potentiale". Dabei handelt es sich um durch elektrische Reize ausgelöste summierte Nervenantwortpotentiale; ein diagnostisches Verfahren zur Überprüfung der Reizleitung zentraler Nervenbahnen. Beim ...
Tiefensensibilität
Wahrnehmung der Stellung der Gelenke und des Spannungsgrades der Muskeln. (Zur Tiefensensibilität gehört auch das Vibrationsempfinden (s.).)
Tomogramm
Röntgen-Schichtaufnahme.
Tomographie
Röntgen-Schichtaufnahmeverfahren zur Darstellung von Organschichten in genau abzumessenden Tiefen und Abständen.
Tonus
durch Nerveneinfluß ständig erzeugter schwacher Spannungszustand u.a. der Muskulatur, der Blutgefäßwände. Hypertonus: erhöhter Muskeltonus (s. auch Spastik), Bluthochdruck. Hypotonus: verminderter Muskeltonus (s. schlaffe Lähmung), niedriger ...
Tractus
Faserstrang, Nervenbahnen im Rückenmark und Gehirn, motorisch und/oder sensibel.
Tranquilizer
(engl.): beruhigende, affektdämpfende, die innere Spannung lösende Arzneimittel.
Transmitter
Überträgerstoff, Mittlersubstanz für die Reizübertragung an Synapsen (s.).
Trauma
(grch. = Wunde, Verletzung) den Organismus schädigende Einwirkung (äußere physikalische oder chemische Gewalt; Erlebnis, das vom Individuum nicht adäquat verarbeitet werden kann).
traumatisch
durch äußere Gewalt entstandene körperliche und hirnorganische Schäden. Durch erschütternde, den Betroffenen meist unvorbereitet treffende Erlebnisse, auftretende abnorme seelische Reaktionen wie Angst, Depressionen, innere Unruhe, insbesondere ...
Tremor
Zittern. Aktions-Bewegungstremor: Auftreten von Zittern bei Ausführung einer Bewegung, besonders mit Armen und Händen, kann den geordneten Bewegungsablauf vernichten, z.B. auch beim Greifen eines Gegenstandes. Intentionstremor: Auftreten des Zitterns ...
Trigeminusneuralgie
neuralgieformer (s.) Gesichtsschmerz vom Nervus trigeminus ausgehend. idiopathisch: Schleife einer Arterie, die dem Nerven anliegt, pocht pulsierend an den Nerven. Anfallsartige heftigste, blitzartig einschiebende, quälende, sich wiederholende ...
Trömner-Reflex
Der Trömner-Reflex, benannt nach dem deutschen Neurologen Ernest Trömner, ist ein "gesteigerter Fingerbeugereflex". Der Arzt löst ihn durch schnelles Anschlagen der eigenen Fingerkuppen gegen die Fingerkuppen 2-4 der locker und entspannt nach unten ...
Trophik
Ernährung, Ernährungszustand der einzelnen Körpergewebe und Organe.
Turgor
natürlicher Spannungszustand der Gewebe, z.B. der Haut, Muskeln, Unterhautfettgewebe.
Tysabri
siehe: Natalizumab. --- T-Zell-Impfung:Experimentelles Verfahren zur Behandlung von MS. Bestimmte Abwehrzellen (T-Zellen), die sich gegen Bestandteile der Myelinscheide richten, sollen durch das Verfahren in ihrer Aktivität gehemmt werden.
Letzte Aktualisierung: 15.11.2017 17:33