Jugend und Multiple Sklerose (MS)

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Forschung

Um das Rätsel Multiple Sklerose zu lösen, wird weltweit geforscht. Und es gibt Hoffnung: In den letzten Jahren sind Therapien etabliert worden, um die Schubhäufigkeit zu verringern und die Lebensqualität von MS-Erkrankten zu erhöhen. Schritt für Schritt rückt so das Ziel näher: eine Welt ohne MS.

Die MS zu heilen, dieses Bestreben eint Forscher rund um den Globus. Der Weg zur erfolgreichen Therapie der MS führt über neue Erkenntnisse zu den Auslösern der Krankheit. Bis heute sind die Ursachen der MS nicht geklärt. Experten nehmen an, dass ein ganzes Bündel von Faktoren zugrundeliegt.

MS erforschen

Auf den Spuren der MS

Mitte der 50er Jahre wurden erstmals Schübe mit einer Substanz behandelt, die die Nebenniere zur Produktion von Kortison anregt (ACTH). Anfang der 1980er Jahre wurde Kortison selbst zur Schubtherapie eingesetzt: Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Ein echter Durchbruch gelang im Jahr 1993: Mit der Beta-Interferon-Therapie war es erstmals möglich, mit einer Basis-Therapie das Fortschreiten der MS aufzuhalten und die Schübe zu verringern. Zurzeit sind zahlreiche neue Wirkstoffe in der Erforschung. Einige könnten vielleicht schon bald für die Behandlung der MS zugelassen werden. Besondere Hoffnung setzen MS-Erkrankte auf weitere Wirkstoffe, die als Tablette eingenommen werden können. Bisher mussten fast alle Medikamente gespritzt werden, was nicht jeder gut verträgt und viele belastet.

Neue MS-Wirkstoffe setzen auch an der Bluthirnschranke ein, um sie dichter zu verschließen. Ein anderer Ansatz zielt darauf ab, zu verhindern, dass schädliche T-Zellen den Lymphknoten verlassen. So können sie gar nicht erst über das Blut ins Zentrale Nervensystem einwandern.

Wenn Du mehr erfahren willst: Über neue Ergebnisse aus der Forschung kannst Du Dich auf der Internetseite des DMSG-Bundesverbandes informieren. Denn Wissen gibt Sicherheit.

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