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DMSG ExpertenforenNeues aus der MS-Therapieforschung · Rebif 22 erhöhen auf 44



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Verfasser Beitrag
(J.) 03.02.2003, 19:10
Sehr geehrter Dr. Rieckmann

seit etwa einem Jahr spritze ich Rebif 22. Sechs Monate nach Beginn dieser Therapie, habe ich zwei Schübe innerhalb von drei Monaten mit Kortison behandelt.
Zeitweise habe ich eher Gehprobleme oder ich denke , dass ich mich auch vom letzten Schub (bald zwei Wochhen her) nicht ganz erhohlt hbe.
Kann es vom Kortison kommen (bleibende Übelkeit und vermehrt Sensibilitätstörunge​n) oder sind es einfach "normale " MSsymptome die kommen und gehen und manchmal eben auch nicht so bald sich zurückbilden.
Ist es bei dieser Tendenz von "Verschlechterung " nach einem Jahr Rebif 22 eher angesagt zu erhöhen oder wirkt das Medikament nicht.
Mein Neurologe sagt , dass es vielleicht schlimmeres verhindert hat. Dem stimme ich schon zu, aber ich hatte einfach grössere Erwartungen. Für eine Antwort danke ich Ihnen im Voraus.
J.
Experte P. Rieckmann 04.02.2003, 22:38
Für Rebif ist in der Tat eine dosisabhängige Steigerung der Wirksamkeit nachgewiesen worden. Daher wird bei guter Verträglichkeit die höhere Dosis von 3x44 µg pro Woche auch empfohlen. Die anhaltende Übelkeit ist eher ein Effekt vom Kortison, wo das als Nebenwirkung durchaus bekannt ist. Hier sollten sie noch mal Kontakt mit Ihrem Hausarzt aufnehmen.