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DMSG ExpertenforenPathogenese der MS - wie entsteht die Erkrankung? · Später Krankheitsausbruch



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Verfasser Beitrag
(Brigítta) 02.08.2005, 09:31
Sehr geehrter Prof. Dr. med. Ralf Gold ,

ich bin 52 Jahre, und seit 3 Monaten weiß ich , dass ich MS habe. Der Verlauf ist bei mir primär chronisch progredient. Neurologische Ausfälle habe ich nicht. Leide jedoch täglich unter Schwindel und starken Erschöpfungen. Morgens wache in fasst immer "verkatert" auf. Auch schmerzen mir meine Beine immer häufiger, teilwiese mit leichten Krämpfen, und es ist so, als müsse ich ihnen manchmal einen extra Befehl geben um beim Gehen mitzukommen.

Da sich diese SYmtome erst in den letzten Monanten verschlimmert haben, neige ich schon manchmal zur Panik, was ist wenn das Tempo der Verschlechterung anhält? Auf der anderen Seite sagte man mir, das ich "spät"erkrankt bin, könne ich auf einem gelinden Verlauf hoffen. Doch wer weiß wirklich wie lange ich schon die MS habe? Manche meiner Beschwerden habe ich schon in abgeschwächter form seit mind. 20 Jahren.

Freundlicher Gruß
Experte r.gold 02.08.2005, 10:54
ich kann IHre Unsicherheit verstehen, die von IHnen beschriebenen Symptome sind nicht selten bei primär progred. Verlauf, und der eigentliche retrospektive Beginn der Erkrankung ist oft fraglich. Es ist recht typisch, daß man jenseits von 40 eher dazu neigt, die Ursachen werden nicht verstanden.

ZUr Zeit klingt es eher nach symptomat. Therapie gegen Spastik und Schmerzen, auch Krankengymnastik, die Sie brauchen.

alles Gute !