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DMSG ExpertenforenPathogenese der MS - wie entsteht die Erkrankung? · bildgebende Diagnostik



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Verfasser Beitrag
(Thomas) 02.08.2005, 19:09
Hallo Herr Dr. Gold,

in einem anderen Beitrag hatten sie erwähnt, daß nur 1-2 von 10 Entzündungsherden als Schub verspürt werden. In diesem Zusammenhang möchte ich den Stellenwert der bildgebenden Diagnostik (MRT) erfragen.

Ich hatte bei der Diagnosestellung 10/03 zwei Herde (einem im Kopf und einen in der HWS), geblieben ist in unveränderter Weise der Herd in der HWS, der im Kopf ist 'verschwunden'.

Da ich ab und an sehr leichte Krämpfe (eher ein Gefühl eines leichten Krampfes) im linken Unterschenkel habe, die Kontroll-MRT's aber keine Aktivität des Herdes feststellen konnten, meinte dazu mein Neurologe, dass durch den Herd im Rückenmark auch ohne dessen Aktivität sich solche 'Beschwerden' einstellen können -> Das Rückenmark "spürt" den Herd.

Da sich bislang keine weiteren Entzündungsherde feststellen lassen, könne man von der Verdachtsdiagnose noch nicht abrücken. Die Entwicklung sei positiv zu bewerten, trotzt der immer wieder auftretenden leichten Symptome.

Ich nehme seit 04/04 Rebif 44, bin männlich und 39 Jahre alt

mfg Thomas
Experte R Gold 02.08.2005, 22:42
hallo Thomas,

ich würde Ihrem Neurologen zustimmen. Das Rückenmark liegt auch heute an der Grenze der Technik in der Routinediagnostik, wegen der nah benachbarten Signale des Knochens. Vom Gehirn wissen wir, daß 'normal' erscheinende Zonen bei MS durchaus verändert sind ! ich würde annehmen, daß so etwas mit Neigung zu 'Kurzschlüssen' bei Ihnen vorliegt; Rebif weiternehmen !!

frdl Gruß
(Rebif) 06.08.2005, 10:04
Das Thema bildgebende Diagnostik gehört nicht zum Thema des Forums Pathogenese der MS....
Rebif weiternehmen