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DMSG ExpertenforenPathogenese der MS - wie entsteht die Erkrankung? · Verebung



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(Heike) 10.08.2005, 16:16
In meiner Familie haben zwei Generationen direkt hinter einander (Vater und Tochter) MS... Wie wahrscheinlich ist es, daß die dritte Generation auch MS bekommt. Sind solche Fälle bekannt?
Experte r.gold 10.08.2005, 19:21
es gibt dazu keine guten statist. Daten. M.E. ist das Risiko höher als 2%, sollte aber nicht über 10% gehen. Ich kenne wenige Familien mit MS Über 3 Generationen, relativ viele über 2 generationen
(Dana) 10.08.2005, 21:12
na danke!

jetzt bin ich ja wieder auf dem Stand wie vor 7 Jahren, der Feststellung der Krankheit bei mir!
Immer hab ich gehofft, dass meiner Tochter (7 Jahre) das erspart bleibt und nur eine geringe Chance des doch "befallenseins" besteht. Wenn ich aber lese das es auch bis 3 Gen. weitergeleitet werden kann ...???? Meinen Kinderwunsch hab ich eh nach der Diagnose aus meinem Kopf gestrichen, ich wollt immer drei Kinder, da ich den Gedanken das mich mein eigenes Kind evtl. mit nem Rollstuhl durch die Gegend fahren muß nicht ertragen konnte.
Heute weiß ich, dass es viiiiel besser laufen kann. Ich lebe mein Leben, nach allen Regeln der Kunst. Gehe aus, habe Spaß, lasse keine Pary aus und außer meiner Familie und die engsten Freunde weiß Keiner Bescheid. und, ... das bleibt so. So lange es geht.

Meine Tochter weiß Bescheid und das spritzen gehört bei Ihr, gedanklich, bei Mama einfach dazu.

LG, Dana
Experte r.gold 10.08.2005, 21:17
ja, sehe ich auch so - aktiv mt Therapie angehen.
Die betroffenen Fam.mitglieder können ganz unterschiedliche Verläufe haben, hier spielen noch nicht erkannte Modifikationsgene eine Rolle