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DMSG ExpertenforenMultiple Sklerose und Schwerbehinderung · alternierende Telearbeit



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Verfasser Beitrag
(Ulrike) 14.01.2009, 16:50
Hallo Fr. Moldenhauer,
ich konnte in meinem Vollzeitjob aus der Pflege wechseln in eine Bürotätigkeit.
Da sich meine kognitiven Probleme verstärken, könnte ich mir diese alternierende Telearbeit, bei der ich zumindest 1 Arbeitstag zu Hause verbringe, sehr gut vorstellen (freie Einteilung der Kräfte über den Tag, im Sommer wird das Büro unerträglich warm).
Ich möchte dieses Thema im Rahmen einer Powerpoint- Präsantation der Abteilung vorstellen, um mein Anliegen sachlich, mit allem Für und Wider, den Chef's vorzustellen.
Kennen Sie Fälle von Schwerbehinderten, die diese Arbeitsweise mit guten Argumenten bei den Vorgesetzten vertreten konnten? oder kennen Sie andere Firmen, die das schon praktizieren?

Vielen Dank für ihre Antwort.
Experte Marianne Moldenhauer, RAin 14.01.2009, 18:53
Hallo, liebe Ulrike,

ehrliche Antwort: Nein! Ich habe diesbezüglich keinerlei Erfahrungen. -

Allerdings stelle ich mir die alternierende Telearbeit, bei der Sie zumindest einen Arbeitstag zu Hause verbringen, gar nicht so einfach vor. Ich gebe zu bedenken, dass man die persönlichen Kräfte dabei sehr leicht überschätzt. Mit der freien Einteilung der Kräfte an einem Arbeitstag zu Hause ist das gar nicht so einfach wie man sich das in der Theorie so vorstellt, zumal man von den privaten Dingen des Alltags immer wieder abgelenkt wird.

Nichtsdestotrotz finde ich, dass es sich lohnt, Ihre Gedanken mit der Zielrichtung, den Arbeitgeber davon zu überzeugen, sachlich durchzuspielen.

Vielleicht sprechen Sie einmal jemanden von Integrationsfachdien​st diesbzüglich an.

Herzliche Grüße

Marianne Moldenhauer