DMSG - Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft Bundesverband e.V.

Magnetresonanztomographie in der Diagnostik von heute

Magnetresonanztomographie in der Diagnostik von heute

Die Diagnostik der MS stützt sich auf den objektiven Nachweis, dass sich entzündliche Herde zu unterschiedlichen Zeiten an unterschliedlichen Orten im Zentralen Nervensystem (Gehirn und Rückenmark) gebildet haben.

Ein wesentliches Hilfsmittel ist dabei heute die Magnetresonanztomographie (MRT, auch Kernspin genannt).
Mit MRT kann die Lage und die Zahl der Herde mit hoher Wahrscheinlichkeit erfasst und bis zu einem gewissen Grad auch ihre Qualität bestimmt werden.

Vorrangig wird eine MRT des Kopfes gemacht, eine MRT des
Rückenmarks erfolgt, wenn Symptome den Verdacht nahelegen,
dass es betroffen ist.

Die frühe Diagnose mit Hilfe von MRT ist wichtig für den weiteren Verlauf der Krankheit. Denn Studien haben gezeigt, dass
eine immunmodulatorische Therapie umso mehr Erfolg verspricht, je früher sie begonnen wird: Der nächste Schub lässt sich um neun bis bis zwölf Monate hinauszögern.

Letzte Aktualisierung: 14.11.2017 18:10