DMSG - Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft Bundesverband e.V.

1950

1950

Symposium in New York.

MS ist keine Geisteskrankheit!

MS-Erkrankte hatten lange mit Vorurteilen zu kämpfen: Sie galten in der Öffentlichkeit als geisteskrank, ihre Symptome wurden oft nicht ernst genommen oder falsch gedeutet, soziale Hilfe gab es kaum. Die Folge war, dass MS-Erkrankte bis in die 50er Jahre sich nicht selten zurückzogen und ein trauriges Leben führten.

Das erste MS-Symposium in New York läutete 1950 den Umschwung ein: Hier endlich wurde eine erste Bestandsaufnahme der MS vorgenommen, wurde das neurologische Wissen zusammengefasst. Der Stand der MS-Therapie wurde defi niert, und es gab Anstöße zu neuer Ursachenforschung.
Eines der wichtigsten Ergebnisse aber war, dass mit einem Vorurteil aufgeräumt wurde indem gezeigt wurde, dass MS keine Geisteskrankheit, sondern eine Erkrankung des Zentralen Nervensystems ist.

Letzte Aktualisierung: 14.11.2017 18:10