DMSG - Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft Bundesverband e.V.

1978

1978

Computertomographie liefert erste Bilder

Die Computertomographie (CT), die 1972 in die Diagnostik eingeführt wurde, bedeutet einen großen Fortschritt: Sie liefert
erstmals Bilder von MS-Herden bei lebenden Patienten. Aus heutiger Sicht hat diese Röntgenunteruntersuchung allerdings einen Nachteil: die hohe Strahlenbelastung bei Schichtaufnahmen.

Bei Verdacht auf Multiple Sklerose wird CT heute meist nur eingesetzt, um andere neurologische Erkranungen auszuschließen. Denn im Frühstadium ist eine sichere Diagnose nicht möglich, weil CT MS nur erkennt, wenn die Herde bereits eine bestimmte Größe erreicht haben.

Letzte Aktualisierung: 14.11.2017 18:10