DMSG - Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft Bundesverband e.V.

1980er

1980er

Kortikosteroide wirken stark schubhemmend

Kortison erweist sich als segensreich bei MS: Versuche mit hochdosierten intravenösen Gaben von Kortison-verwandten
Substanzen zeigen eine schubhemmende Wirkung. Diese Kortikosteroide sind der bisher gebräuchlichen ACTH-Kur deutlich überlegen und lösen sie ab.

Anfang der 1980er Jahre wurde erstmals die intravenöse hochdosierte Gabe eines Kortikosteroids untersucht, mit Erfolg: Es zeigte sich eine stark schubhemmende Wirkung.

 
 
 

Schneller und besser als ACTH

Im Vergleich zur ACTH–Kur wurden zwei Vorteile bemerkt: Die Wirkung trat schneller ein und hielt länger an. Mit Hilfe hoch dosierter Kortison-Infusionen kann die Entzündungsreaktion während eines Schubs heute sehr schnell beendet werden. Diese Pulstherapie dauert zwischen drei und fünf Tagen.

Letzte Aktualisierung: 14.11.2017 18:10