DMSG - Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft Bundesverband e.V.

Bundestag berät über Corona-Soforthilfen für Menschen mit geringem Einkommen

Ein Bündnis aus 41 Gewerkschaften und Verbänden hat eine breite Unterschriftensammlung gestartet, um den Druck auf die Bundesregierung zu erhöhen, armutspolitisch wirksame Corona-Soforthilfen auf den Weg zu bringen. Heute, Montag, den 22.2.2021 hat es eine Anhörung im Bundestag gegeben. Die finale Lesung des Gesetzesentwurfes steht für Freitag, den 26.02.2021, 12 Uhr auf der Tagesordnung.

Das Bündnis, dem sich auch der Bundesverband der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft angeschlossen hat, bewertet den von der Großen Koalition in Aussicht gestellten Einmalzuschlag in Höhe von 150 Euro für arme Menschen als “Tropfen auf den heißen Stein”.
 „Die Soforthilfe ist überfällig, belasten die zusätzlichen Ausgaben insbesondere für Hygiene- und Schutzartikel das schon immer geringe Budget der Menschen, die auf die Unterstützungsleistungen angewiesen sind, in besonderem Maße. Der Sozialstaat ist in der immer noch laufenden Pandemie besonders gefordert und muss die entstandenen Bedarfe auch finanziell auffangen“, erklärt Herbert Temmes, Geschäftsführer der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft, Bundesverband e.V.

Das Spektrum der Unterzeichnenden des Aufrufs “Soforthilfen für die Armen - jetzt!!” reicht von Gewerkschaften, Sozial- und Wohlfahrtsverbänden, über Kultur, Wohnen, Umwelt bis zu Selbsthilfe und Gesundheit. Eine derart breite zivilgesellschaftliche Allianz für eine bedarfsgerechte, armutsfeste Anpassung der Regelsätze auf ein konkretes Niveau gab es, nach Angaben des Paritätischen Gesamtverbandes, noch nie. Mehr lesen Sie hier

Über das Ergebnis werden wir Sie auf www.dmsg.de informieren.

Quelle: Der Paritätische Gesamtverband-22.02.2021
Redaktion: DMSG-Bundesverband -22.02.2021

- 22.02.2021