DMSG - Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft Bundesverband e.V.
Öffentlichkeitsarbeit

Kurzschluss im Körper - Talkrunde zum Thema Multiple Sklerose

Fernsehmoderatorin Nina Ruge hat am Sonntag in der TV-Sendung "Wissenschaftsforum Petersberg" (Phoenix) mit Experten wie Dorothea Pitschnau-Michel, Bundesgeschäftsführerin der DMSG, über Hintergründe, Therapien und das Leben mit der chronischen Krankheit diskutiert.

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Bundesgeschäftsführerin Dorothea Pitschnau-Michel spricht mit Nina Ruge über die Arbeit der DMSG.

Diagnose MS! Für Betroffene ein Schock. Wie wird es mir in einigen Jahren gehen? Welche Behandlungsformen gibt es? Zahlt meine Krankenkasse? Wie wird meine Familie reagieren, wie Freunde und Kollegen? Die Krankheit selber ist noch nicht ausreichend erforscht, ihre Ursachen noch unbekannt. Verlauf und Beschwerdebild sind von Patient zu Patient unterschiedlich. Entgegen der landläufigen Meinung führt MS nicht zwangsläufig zu starken Behinderungen. Durch eine Art Kurzschluss im Körper, direkt im Zentralen Nervensystem, fallen wichtige Körperfunktionen teilweise oder ganz aus.

MS ist wie Russisches Roulette. Es kann jeden treffen. In Deutschland leiden rund 130.000 Menschen an der Krankheit. Schätzungen zufolge sind weltweit ca. 2,5 Millionen Menschen an MS erkrankt. Besonders häufig sind Menschen zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr betroffen. Frauen erkranken doppelt so häufig wie Männer. Bis heute kann MS weder geheilt noch zum Stillstand gebracht werden. Allerdings können verschiedene Therapien das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen.

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Prof. Heinz Wiendl (Mitte), ärztlicher Beirat der DMSG, berichtet vom Stand der Forschung zur MS.

Wie entsteht MS? Welche Therapien gibt es? Wie weit ist die Entwicklung neuer Medikamente? Und wie geht die Gesellschaft mit der Krankheit um? Im Gespräch mit Prof. Heinz Wiendl (leitender Oberarzt, Neurologische Klinik der Universität Würzburg und Vorstandsmitglied im ärztlichen Beirat der DMSG), Dorothea Pitschnau-Michel, Bundesgeschäftsführerin der DMSG und Präsidentin der European MS Platform (EMSP), Elmar Schnee vom Pharmaunternehmen Merck und Mitglied im Verband Forschender Arzneimittelhersteller sowie der MS-erkrankten freien Autorin Britta Schwanbom geht Nina Ruge der Krankheit MS auf den Grund.

Sendetermine waren am Sonntag, 31. Januar 2010, um 13 Uhr und 22.30 Uhr

Sie haben die Sendung verpasst? Kein Problem.
Nach der Ausstrahlung am Sonntag veröffentlicht der Fernsehsender den Beitrag auf seiner Internetseite:

Hier kommen Sie zum Videostream des Senders Phoenix

Quelle: Pressemitteilung "Presseportal.de", Bilder: Ingo Firley (Phoenix)

- 01.02.2010