DMSG - Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft Bundesverband e.V.

"Nina" findet viele Freunde – begeisterte Zustimmung für ein ungewöhnliches Projekt

08.03.2007 - Viel Fanpost gab es seit Erscheinen der DVD „Nina – Ein Leben mit MS“.

3. November 2006: "Nina – Ein Leben mit MS" – das innovative Projekt von DMSG-Bundesverband und der AMSEL, Landesverband der DMSG in Baden-Württemberg, hat Premiere im Kino Arsenal in Berlin, wird 250 Gästen beim DMSG-Festakt in Berlin vorgeführt und die Internetseite:
www.emotional-science.de mit allen Informationen über die DVD- und CD-ROM-Inhalte wird online geschaltet. Was dann geschieht, gleicht einem Dammbruch, telefonisch und per Email werden die Geschäftsstellen des Bundesverbandes in Hannover und der AMSEL in Stuttgart mit Nina-Bestellungen regelrecht überflutet.

Rund 7.500 Exemplare werden innerhalb von nur zwei Monaten von Einzelpersonen, Arztpraxen, Kliniken und Apotheken angefordert und noch immer hat das Interesse an dieser einzigartigen Kombination von Gefühl und Wissenschaft kaum nachgelassen. Bis zu 100 Bestellungen pro Woche werden nach wie vor registriert. Und sobald in den Medien eine weitere Rezension erscheint, boomt es wieder.

Die vielen Bestellungen zeigen eindeutig, wie wichtig und notwendig es war, eine neue Form zu finden, um über Multiple Sklerose aufzuklären und Perspektiven für ein Leben mit der Krankheit zu vermitteln. Wie gut die "Nina" ankommt, beweisen die vielen, begeisterten Reaktionen, die den Bundesverband im Verlauf der letzten Wochen und Monate erreichten.

So berichtet eine Mutter aus Rheinland-Pfalz: "Ganz gespannt schaute ich mit meinem Sohn Lukas (12) diesen Film an. Auch wenn ich nunmehr schon seit 12 Jahren MS habe, muss ich gestehen, dass ich erst durch Ihre Dokumentation die Krankheit so richtig kennen gelernt habe. Auch Lukas kann sich jetzt viel besser in meine Lage versetzen, wenn mich Schübe heimsuchen. Nun wisse er endlich, warum ich immer so müde sei. Meinen Eltern erklärte er voller Begeisterung, wie das Immunsystem funktioniert. Ihr Projekt hat bei mir voll ins Schwarze getroffen. Ich gehe jetzt mit der Krankheit ganz anders um, vielen Dank für die tollen Informationen." "Dieser Film wird sicher vielen Mut geben und auch "Gesunden" ein besseres Verständnis dieser Krankheit vermitteln", heißt es in einem Schreiben aus Nordrhein-Westfalen. "Die "Nina" ist super, vor allem für Patienten, die die Diagnose MS erst kürzlich erfahren haben. Auf diesem Weg können bestimmt viele Ängste genommen werden. Durch die Animationen werden dem Laien die Vorgänge sehr verständlich vermittelt", findet Danny P. aus Trier. Werner S. kann sich an der "Nina" gar nicht satt sehen. "Gestern habe ich Ihr tolles Nina-Paket erhalten und es inzwischen schon mehrfach angesehen. Der Film und der wissenschaftliche Teil sind ganz hervorragend und für einen MSler sehr, sehr gut und verständlich anzusehen und zuhören."

Aber nicht nur im privaten Umfeld hat "Nina" viele Freunde und Anhänger gefunden. Als Anschauungsmaterial für den Unterricht an Gesundheits- und Krankenpflegeschulen kommt die DVD zum Einsatz: "Ich habe sowohl den Spielfilm als auch die Hintergrundinformationen im Unterricht gezeigt. Die SchülerInnen waren ganz Auge und Ohr. Sie fanden die Idee, eine Krankheit in einem Spielfilm dazustellen sehr gut, weil "man sich so alles viel besser merken kann".
Die Computeranimationen sind wirklich gelungen und erklären mit hohem Anspruch und dennoch verständlich die komplizierten Zusammenhänge". Ärzte legen das DVD-Paket in ihren Praxen aus, Apotheken weisen ihre Kunden auf das Projekt hin und in Rehabilitationskliniken werden Filmabende mit großem Erfolg veranstaltet.

Auch aus Österreich, der Schweiz, aus Lichtenstein, ja sogar aus Portugal kamen Bestellungen und anschließend sehr viel Fanpost für die "Nina".

Viel Beachtung fand "Nina- Ein Leben mit MS" in den Medien. Ob Fernsehen, Radio, Print- oder Onlinemagazine, Fachpublikationen oder allgemeine Zeitungen und Zeitschriften, das Interesse der Redaktionen an einer Berichterstattung war riesengroß und reißt bis heute nicht ab. So baute der SWR Sequenzen aus dem Nina-Projekt in einem seit langem geplanten Bericht über MS ein, der RBB zeigte einige der Animationen. Das "Deutsche Ärzteblatt"widmete der "Nina" eine ganze Seite, die "Ärztezeitung" schwärmte von der gelungenen Kombination aus bewegendem Spielfilm und ästhetischen, leicht verständlichen wissenschaftlichen Darstellungen. Sogar die Fernsehzeitschrift "Gong" brachte einen Hinweis auf das DVD-Paket und die Bestellmöglichkeit.

"Kraft schenken für ein Leben mit MS, Mut machen, die Diagnose anzunehmen" dieses Ziel hatten Bundesverband und AMSEL vor Augen und das überwältigende, positive Echo auf "Nina" zeigt, das diese Rechnung aufgegangen ist.

 
Redaktion:
DMSG, Bundesverband e.V.
08. März 2007
 

- 08.03.2007