DMSG - Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft Bundesverband e.V.

#Stay Connected: Prominente Stimmen zum Welt-MS-Tag - Malu Dreyer und Christian Wulff

„Ich möchte MS-Erkrankten Mut machen“, sagt Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Bei der 60-jährigen Politikerin wurde im Jahr 1995 Multiple Sklerose diagnostiziert. Sie ist Schirmherrin der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft im Landesverband Rheinland-Pfalz. Christian Wulff, Bundespräsident a.D. ist Schirmherr des DMSG-Bundesverbandes. Seine Mutter war an Multipler Sklerose erkrankt. Seine Botschaft an die 252.000 MS-Erkrankten in Deutschland liegt "im Wunsch, den Austausch unter den MS-Erkrankten und den Angehörigen weiterhin zu suchen und auszubauen."

Zeichen der Hoffnung setzen

In ihrem Statement führt Ministerpräsidentin Malu Dreyer ihre Botschaft zum Welt-MS-Tag näher aus:

"Die DMSG hat zum Welt-MS-Tag in diesem Jahr das Motto: „Stay Connected. Wir bleiben in Verbindung!" ausgerufen und das ist heute wichtiger denn je. Denn es setzt inmitten der Pandemie ein Zeichen der Hoffnung. Bundesweit bieten zahlreiche Selbsthilfeorganisationen, Vereine oder Beratungsstellen Aktionen, Infos, Fachvorträge oder Programme an, um die Gesellschaft für die sogenannte „Krankheit der 1000 Gesichter“ zu sensibilisieren. Es macht Mut zu sehen, wie viele Menschen sich haupt- und ehrenamtlich für ihre Mitmenschen einsetzen. Mit ihrem leidenschaftlichen Engagement stehen sie als leuchtendes Beispiel für eine tolerante, offene und solidarische Gesellschaft! Dafür danke ich ganz ausdrücklich."

Das komplette Interview mit Malu Dreyer lesen Sie in der nächsten Ausgabe der DMSG-Verbandszeitschrift aktiv! und am Sonntag in einer Sonderbeilage in der Frankfurter Sonntagszeitung.

Im Bericht über die DMSG kommen in der Beilage, aber auch auf www.dmsg.de auch weitere MS-Erkrankte zu Wort.
Einen Link zur Onlineausgabe der Beilage finden Sie hier.

Gemeinschaft stärkt

Lieber Herr Wulff, was verknüpfen Sie mit dem Motto "Stay Connected. Wir bleiben in Verbindung?

  • "Darunter verstehe ich, dass wir Menschen soziale Wesen sind, die Gemeinschaft brauchen, die soziale Anbindung, Kontakte zu Freunden und Familie benötigen, auch im beruflichen Alltag und in der Freizeit als wesentlichem Bestandteil für ein glückliches Leben."

Warum ist es aus Ihrer Sicht besonders für MS-Erkrankte so wichtig, Kontakte zu anderen Betroffenen aufzubauen?

  • "Der Austausch unter den MS-Erkrankten kann hilfreich sein, um nicht nur zu dem aktuellen Stand der Forschung auf dem Laufenden zu bleiben, sondern auch den Halt untereinander zu stärken. Wenn man erfährt, dass man nicht alleine ist mit seinen Zweifeln und Sorgen, dann kann man besser mit den Herausforderungen umgehen." 

Welche Botschaft möchten Sie MS-Betroffenen, MS-Erkrankten aber auch ihren Angehörigen zum Welt-MS-Tag mit auf den Weg geben?

  • "Meine Botschaft liegt im Wunsche, den Austausch unter den MS-Erkrankten und den Angehörigen weiterhin zu suchen und auszubauen. Die MS-Erkrankung ist zu Beginn für Betroffene und Familie ein Schock, aber heutzutage gibt es viele Möglichkeiten, Unterstützungsangebote und Anlaufpunkte, um ein gutes und glückliches Leben mit MS zu führen. Und dann können wir heute mehr Hoffnung in neue Behandlungsmöglichkeiten haben als je zuvor. Die neuen mRNA-Forschungen sind Meilensteine auf diesem Weg."

Das komplette Interview lesen Sie in der aktiv!, dem Verbandsmagazin der DMSG

Weitere Stimmen zum Welt-MS-Tag finden Sie auf www.dmsg.de und in den Sozialen Netzwerken der DMSG, wie der DMSG-Community auf YouTube.

Was verbinden Sie mit dem Motto? Wie halten Sie Verbindungen in Zeiten von Corona?
Wir freuen und auf Ihre Erfahrungen und Ideen.

Bitte per Mail an weltmstagdmsgde.

Vielen Dank und einen schönen Welt-MS-Tag!

Quelle: DMSG-Bundesverband - 28.05.2021

- 29.05.2021