DMSG - Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft Bundesverband e.V.
Forschung und Therapie

Video thematisiert die Bedeutung der Palliativmedizin bei Multipler Sklerose

Prof. Dr. med. Raymond Voltz stellt im Interview auf Multiple Sklerose TV Möglichkeiten vor, mittels dieser spezialisierten Medizin Schwererkrankten die Symptome und das Leben auch bei fortgeschrittenem Krankheitsverlauf zu erleichtern.

Prof. Dr. med. Raymond Voltz, Direktor des Zentrums für Palliativmedizin der Uniklinik Köln

Palliativmedizin wird oft mit Sterbebegleitung gleichgesetzt. Doch sie beinhaltet viel mehr und kann auch bei Menschen mit Multipler Sklerose frühzeitig und ergänzend zu den bestehenden Versorgungsstrukturen eingesetzt werden. Besonders für Patienten mit progressiven Verlaufsformen kann der frühzeitige Einsatz palliativer Versorgung eine wertvolle Unterstützung sein, erklärt Prof. Dr. med. Raymond Voltz, Direktor des Zentrums für Palliativmedizin der Uniklinik Köln und Mitglied des Ärztlichen Beirates des DMSG-Bundesverbandes. Körperliche und psychosoziale Probleme können durch eine spezialisierte und multiprofessionelle Behandlung so gut wie möglich gelindert werden. Ziel ist, die Lebensqualität von Menschen, deren MS weit fortgeschritten ist, zu verbessern, Symptome zu lindern und auch Angehörige zu betreuen.

Im Interview motivierte Prof. Dr. med. Raymond Voltz schon im Vorfeld des Starts der Beratungs-Hotline alle Betroffenen, psychologische Hürden zu überwinden und sich frühzeitig fachkundige Hilfe zu suchen.

Auch im Bereich Palliativmedizin ist die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft ein guter Ansprechpartner. Seit dem 1. September 2014 bietet der DMSG-Bundesverband in Kooperation mit dem Zentrum für Palliativmedizin der Uniklinik Köln für schwer an MS er

Entwickelt und herausgegeben wird der Video-Podcast durch die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft, Bundesverband e. V. und die AMSEL, Aktion Multiple Sklerose Erkrankter, Landesverband der DMSG in Baden-Württemberg e. V.

- 15.01.2015