DMSG - Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft Bundesverband e.V.

Wenn Mediziner für den guten Zweck musizieren: Das NeuroOrchester spielt online für die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft

Musik verbindet über die Corona-bedingten Distanzen hinweg: Auch in diesem Jahr lässt das Deutsche NeuroOrchester e.V. von sich hören – mit einem digitalen Konzert zugunsten der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft, Bundesverband e.V. und der Berliner Schlaganfall-Allianz e.V. Finanziell möglich gemacht hat dieses Online-Vergnügen die Gemeinnützige Hertie-Stiftung – jetzt genießen und spenden!

 

"Wir spielen für unsere Patientinnen und Patienten. Für sie wollen wir da sein, nicht nur als Ärzte", erklärt der Vorsitzende des NeuroOrchesters, Prof. Dr. med. Georg Gahn in einer Videobotschaft. Seine beiden Vorstandskollegen in dem jetzt als gemeinnütziger Verein agierenden NeuroOrchesters begrüßen die Zuhörer direkt in der Aufzeichnung des musikalischen Vergnügens:

"Wir freuen uns, für Sie spielen zu können, wenn auch in diesem Jahr leider nur mit Distanz": Mit diesen Worten eröffnen Dr. med. Huberta Engelhard und Dr. med. Thorsten Süß das diesjährige Benefizkonzert, das aufgrund der Corona-Pandemie nur digital zu sehen und zu hören sein wird.

Auf dem Programm steht: Pjotr Iljitsch Tschaikowski (1840-1893) Serenade für Streichorchester in C-Dur, Op. 48. 

"Je zahlreicher das Streichorchester, desto mehr wird es den Wünschen des Komponisten entsprechen": Dieser Satz von Pjotr Iljitsch Tschaikowski findet sich auf der Originalpartitur des heute erklingenden Werkes, der Serenade für Streichorchester in C-Dur, op. 48 aus dem Jahre 1880. Leider haben es die derzeitigen Hygiene-Vorgaben nicht zugelassen, den Wünschen des Komponisten noch weiter entgegenzukommen, denn schon in der hier gezeigten Fassung mit reduzierter Besetzung zur Einhaltung der Mindestabstände war das Zustandekommen des Konzertes für lange Zeit nicht sicher.

Doch auch unter den durch die Corona-Pandemie erschwerten Bedingungen haben die Neuro-Mediziner einen Weg gefunden, ihre Liebe zur Musik mit dem guten Zweck zu verbinden. Mehr noch: Die Video-Variante des Konzerts bietet einen entscheidenden Vorteil: Nicht nur die Besucher des Konzerthauses, sondern alle Musikbegeisterten können das Konzert genießen und sich die musizierenden Mediziner per Mausklick ins Haus holen.

Das Konzert und der Spendenaufruf sind über die YouTube-Seite des NeuroOrchesters erreichbar.

 

Das Spendenkonto lautet:

Deutsches Neuro-Orchester e.V.
IBAN: DE51100500000190947322
BIC: BELADEBEXXX

Wenn Sie eine Spendenbescheinigung benötigen, notieren Sie bitte Ihren Namen und Adresse im Verwendungszweck.

Mehr über das Deutsche NeuroOrchester:

Das Deutsche Neuro-Orchester e.V. (DeNO e.V.) besteht seit 2017 und hat seitdem zu jedem DGN-Kongress in einem Konzert-Saal der jeweils gastgebenden Stadt (Leipzig 2017, Berlin 2018 und Stuttgart 2019) konzertiert. Auch für den 93. DGN-Kongress 2020 war ein Konzert im Berliner Konzerthaus geplant, für das als besonderer Höhepunkt die an MS erkrankte Alice Sara Ott, Pianistin von Weltrang, ihre Mitwirkung zugesagt hatte. Trotz der Enttäuschung über die Absage dieses Konzertes bestand innerhalb des Orchesters durchweg der große Wunsch, die Tradition eines Konzertes im Rahmen des DGN-Kongresses auch unter veränderten Bedingungen aufrecht zu erhalten. Aus diesen Überlegungen entstand schließlich nach kurzer aber intensiver Probenphase die Aufzeichnung von P.I. Tschaikowskis Streicherserenade in der Ev. Johannes-Kirche in Berlin-Schlachtensee.

Die musikalische Leitung lag wie schon in den Vorjahren in den Händen von Prof. Dr. med. Stefan Willich, die Position der Konzertmeisterin wurde von Daniela Braun vom Orchester der Komischen Oper Berlin übernommen. Wie auch in den vergangenen Jahren behält das diesjährige Konzert den Benefiz-Gedanken bei: der Spendenertrag soll zu gleichen Teilen der Deutschen Multiplen Sklerose Gesellschaft e.V. (DMSG e.V.) und der Berliner Schlaganfall-Allianz e.V. (BSA e.V.) zu Gute kommen.

"Wir danken allen ZuschauerInnen auch im Namen der begünstigten Institutionen für Ihre Spenden. Darüber hinaus möchten wir uns auch in diesem Jahr besonders bei der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung für die erneute, großzügige Unterstützung bedanken - ohne diese Hilfe wäre das Konzert nicht möglich gewesen. Weiterer Dank gebührt allen beteiligten Gremien der DGN sowie Prof. Dr. med. K. Toyka, Ehrenvorsitzender des Ärztlichen Beirats der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft, Bundesverband e.V. für die tatkräftige organisatorische Hilfe. Wir hoffen, dass Sie trotz der vielfältigen Angebote des virtuellen DGN-Kongresses das 30-minütige Konzert genießen können - ob zum Ausklang eines virtuellen Kongress-Tages oder als Entspannungsmoment zwischen den wissenschaftlichen Vorträgen. Viel Vergnügen!", wünscht der Vereinsvorstand des Deutschen Neuro-Orchesters e.V. mit Prof. Dr. med. Georg Gahn, Karlsruhe (1. Vorsitzender), Dr. med. Thorsten Süß, Berlin (2. Vorsitzender) und Dr. med. Huberta Engelhardt, Berlin (Schatzmeisterin).

Das Konzert ist in Berlin aufgezeichnet worden.
Viele Mitglieder des Deutschen NeuroOrchesters aus anderen Teilen des Landes konnten aus Sicherheitsgründen in diesem Jahr die Anreise nicht antreten. Alle hoffen, im nächsten Jahr wieder gemeinsam im Konzerthaus auftreten zu können, wenn die Gefahr durch Covid-19 gebannt werden kann.

Quelle: Deutsches NeuroOrchester

Redaktion: DMSG-Bundesverband e.V. - 03.11.2020

24.11.2020