DMSG - Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft Bundesverband e.V.
Welt MS Tag

Mein Leben mit Multiple Sklerose wäre einfacher, wenn...

…mein Arbeitgeber mich unterstützen und unser Gesundheitssystem auch präventiv Maßnahmen fördern würde", wie Graziella haben bereits über 380 Menschen auf der Wunschplattform der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft ihre Meinung geäußert-Wünsche, die aufzeigen, wo im Alltag mit MS Handlungsbedarf besteht.

Mit der digitalen Wunschplattform bietet der DMSG-Bundesverband MS-Erkrankten, ihren Angehörigen und allen Interessierten im Rahmen des Welt MS Tages, am 28. Mai 2014, ein Sprachrohr, um Hindernisse im Leben mit der noch unheilbaren Krankheit aufzudecken und Vorschläge zu sammeln, wie Hürden beseitigt werden könnten.

Aufmerksamkeit wecken und Unterstützung aktivieren

Ziel ist es, über die aktuelle Lage von Menschen mit Multipler Sklerose aufzuklären und Unterstützung zu aktivieren auf gesellschaftlicher, politischer und beruflicher Ebene. Die Aktion stößt von Beginn an auf große Resonanz. Weit über 360 Menschen haben bis heute ihre Erfahrungen auf der Wunschplattform mitgeteilt.

Den Anfang gemacht hatte Torsten aus Parchim, der auch im DMSG-Flyer zum Welt MS Tag und in einer Mutmach-Geschichte vorgestellt wurde.

Was beschäftigt Sie, wenn Sie an das Leben mit MS denken?

Auf der Wunschwand können Sie mitteilen, was sich aus Ihrer Sicht ändern sollte, um das Leben mit MS zu erleichtern.
Mit einem Klick auf das Bild sind Sie dabei:

 

Wir freuen uns auf Ihre Wünsche und bedanken uns für das große Interesse. Alle Beiträge werden im Rahmen von zwei Werktagen online gestellt.

Hier sind weitere Beispiele der zahlreichen Beiträge, die bislang auf der Wunschwand unter www.dmsg.de eingegangen sind:


...wenn ich das Gefühl hätte in unserer Gesellschaft damit nicht anzuecken. Man mehr den Menschen an sich sehen würde, als die Krankheit allein. Mehr Akzeptanz und Verständnis. (Christin, Hamburg)

...Mitmenschen - dazu zählen auch Ärzte - Symptome und Ängste ernster nehmen würden! (Stefanie, Aachen)

...die MS eine Erkrankung wäre, die andere verstehen könnten. Kein Gesunder kann ermessen, wie sich MS zu haben tagtäglich anfühlt. (Sarah, Erfurt)

...man offen mit der Erkrankung umgehen könnte, ohne gleich diskriminiert zu werden. (Marlene, Duisburg)

...die Städte behindertengerechter wären. Hohe Bürgersteige, Kopfsteinpflaster, nicht funktionierende Aufzüge, Schwellen .... Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen. (Gabi, Hannover)

...Wenn auch Menschen mit MS, die nicht mehr am Arbeitsleben teilhaben können, ein rollstuhlgerechten PKW bekommen würden. TEILHABE AM SOZIALEN LEBEN. (Susanne, Schiphorst)

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- 30.04.2014