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MS-Reporter fragen nach: Was tun gegen das Verbot von E-Scootern in Bussen?

in einigen Städten werden E-Scooter nicht mehr in öffentlichen Bussen mitgenommen. Gegen diese Einschränkung seiner Mobilität setzt sich Markus van de Loo zur Wehr! Im Interview mit MS-Reporter Kevin verrät der Hamburger, was er als Mitglied im Bundesbeirat MS-Erkrankter der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft dagegen unternimmt.

„Ich komme nicht mehr zu meiner Arbeitsstelle, nicht mehr zum Arzt und kann auch meine Familie und Freunde nicht mehr besuchen“, erklärt Markus van de Loo seine verzweifelte Lage. All das ist Folge eines Gutachtens, das dem Hilfsmittel E-Scooter beim Transport im Fahrgastraum von Bussen eine erhöhte Unfallgefahr bescheinigt. Daraufhin hat der Hamburger Verkehrsverbund (HVV) die Mitnahme von E-Scootern prinzipiell untersagt. Bundesweit sind viele Verkehrsbetriebe diesem Gutachten gefolgt. Der Protest von Menschen mit Handicap, die auf die Mitnahme ihres Hilfsmittels in öffentlichen Verkehrsmitteln angewiesen sind, ist groß.

In einer Stellungnahme der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft, Bundesverband e.V. hatte van de Loo im Namen des Bundesbeirates Multiple Sklerose-Erkrankter (BBMSE) die Mitnahme von E-Scootern in Bussen gefordert. Hier lesen Sie mehr.

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Quelle: DMSG-Bundesverband - 13.11.2017

- 13.11.2017