DMSG - Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft Bundesverband e.V.

MS-Forschung

Sobald der Herbst naht, wird in Deutschland wieder zur Grippeschutzimpfung aufgerufen. Vielen MS-Betroffenen stellt sich dann die Frage, ob diese Maßnahme wirklich sinnvoll und ungefährlich für sie ist.

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Entstehung / Pathogenese der MS

Multiple Sklerose: Dem Rätsel auf der Spur

Obwohl die Erkrankung MS schon lange bekannt ist, weiss man bisher noch wenig über deren eigentliche Ursachen. Wissenschaftler der Universität Magdeburg sind hier einen wichtigen Schritt vorangekommen

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Aktueller Zwischenstand 8/2003

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Eine neue Studie österreichischer Wissenschaftler kann, wenn sie durch weitere Untersuchungen bestätigt würde, den Ärzten helfen vorherzusagen, ob ein Patient mit einer einzigen Episode spezifischer neurologischer Symptome in der Folge auch eine klinisch definierte Multiple Sklerose entwickeln wird.

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In der Zeitschrift „Neurology“ (2003; 60: 1955-1960) sind die Ergebnisse einer klinischen Studie veröffentlicht, die die Wirkung einer täglichen Herabsenkung der Körperkerntemperatur auf MS-Symptome wie z.B. Fatigue untersuchte.

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Manche Viren haben sich im Lauf der Evolution fest ins Erbgut des Menschen integriert, wo sie allerdings meistens inaktiv sind. Nun aber gibt es Hinweise darauf, dass eine Gruppe dieser Viren möglicherweise eine Rolle bei der Multiplen Sklerose spielen könnte.

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Neurologen und Neurowissenschaftler aus aller Welt trafen sich Anfang April auf Hawaii beim dem 55. Jahreskongress der Amerikanischen Akademie für Neurologie. Im folgenden sind die wichtigsten Neuigkeiten aus über 200 Präsentationen mit Relevanz für die Multiple Sklerose zusammengestellt.

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Sind adulte Stammzellen bei der Erneuerung von Nervengewebe doch wirksamer als bisher angenommen? Forscher vom San Raffaele Hospital in Mailand publizierten beeindruckende Ergebnisse, nach denen diese die Reparatur von Myelin fördern, den Abbau von Nervenfortsätzen bremsen und Symptome mindern können (Nature 2003, April 17, 422: 688-694)

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4-Jahres-Daten bestätigen: Therapie mit intramuskulär verabreichtem Interferon-beta-1a ist auch langfristig wirksam.

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Die Transplantation von myelinbildenden Zellen kann möglicherweise in einigen Jahren für Patienten mit Multipler Sklerose eine interessante Therapieoption sein. Vieles ist noch unklar, doch Ergebnisse aus Tierversuchen sind vielversprechend und in den USA hat eine erste klinische Studie begonnen.

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Letzte Aktualisierung: 20.01.2019 18:30