DMSG - Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft Bundesverband e.V.

MS-Therapien

Der Rote-Hand-Brief zu Fingolimod (Handelsname Gilenya®) informiert über neue Kontraindikationen bei der Anwendung in der Therapie der Multiplen Sklerose während der Schwangerschaft und bei Frauen im gebärfähigen Alter, die keine wirksame Verhütungsmethode anwenden.

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Der Hersteller von Fingolimod (Handelsname Gilenya®) hat angekündigt, in Abstimmung mit dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) am 02.09.2019 einen Rote-Hand-Brief zu versenden zum Thema "Fingolimod: Neue Kontraindikation bei Anwendung während der Schwangerschaft und bei Frauen im gebärfähigen Alter, die keine wirksame

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Neue Immuntherapien zur Behandlung der Multiplen Sklerose (MS) gehen mit einer reduzierten Immunkompetenz und einem potenziell erhöhten Infektionsrisiko einher. Seit 2015 ist eine starke Zunahme von gemeldeten Tuberkulose-Fällen in Deutschland zu beobachten. Das Krankheitsbezogene Kompetenznetz Multiple Sklerose (KKNMS) hat Empfehlungen zu

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Im März 2018 ist der in der Multiple Sklerose -Therapie eingesetzte Wirkstoff Daclizumab vom Markt genommen worden. Ein aktueller Rote-Hand-Brief informiert über Fälle schwerwiegender Nebenwirkungen, die auch noch mehrere Monate nach Absetzen des Medikamentes aufgetreten sind.

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Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) empfiehlt das sofortige Ruhen der Zulassung für den Wirkstoff Daclizumab und den Rückruf des Arzneimittels zur Behandlung der schubförmigen Multiplen Sklerose (MS). Auslöser waren Fallberichte über immunvermittelte Gehirn-Entzündung (Enzephalitis) und Hirnhautentzündung (Meningoenzephalitis).

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Nachdem in mehreren Fällen schwere Nebenwirkungen aufgetreten sind, hat die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) ein Eilverfahren zur Überprüfung des Multiple Sklerose-Wirkstoffes Daclizumab, Handelsname Zinbryta®, eingeleitet. Der Hersteller kündigte an, das Medikament eigenverantwortlich weltweit vom Markt zu nehmen.

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In Absprache mit der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA ) und der zuständigen Bundesoberbehörde, dem Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel (Paul Ehrlich-Institut, PEI) hat die Herstellerfirma von Daclizumab eine einstweilige Empfehlung für die Anwendung von Zinbryta® (Daclizumab) in der Therapie der schubförmigen

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Im Rahmen der Risiko-Neubewertung informiert nun auch der Hersteller des Wirkstoffes Natalizumab über wichtige Maßnahmen zur Minimierung des PML-Risikos für mit Natalizumab behandelte MS-Patienten.

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Wie angekündigt, hat die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) ihre Überprüfung der PML-Gefahr unter der Behandlung der Multiplen Sklerose mit dem Wirkstoff Natalizumab abgeschlossen und neue Empfehlungen zur Risiko-Reduzierung herausgegeben.

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Nachdem bei Patienten unter Fingolimod-Therapie Basalzellkarzinome aufgetreten sind, hat die Herstellerfirma in einem Rote-Hand-Brief die Fachinformation zu den immunsuppressiven Eigenschaften sowie die Empfehlungen für risikomindernde Maßnahmen in Absprache mit der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) und dem Bundesinstitut für Arzneimittel und

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Letzte Aktualisierung: 13.09.2019 09:28