DMSG - Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft Bundesverband e.V.

MS-Therapien

Bochumer Forscher haben Nebenwirkungen in der Therapie der Multiplen Sklerose mit dem Wirkstoff Alemtuzumab zum Anlass genommen, die ausgelösten sekundären Autoimmunprozesse genauer zu untersuchen.

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Eine Reihe neuer Substanzen zur Behandlung der Multiplen Sklerose (MS) steht derzeit in klinischen Studien auf dem Prüfstand. Eine große Herausforderung bleiben progrediente Verlaufsformen. Doch es gibt Hoffnung:„Für bestimmte Patientengruppen wird voraussichtlich bald ein spezifischer Wirkstoff zur Verfügung stehen", hat auf dem DGN-Kongress Prof.

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Dank der Fortschritte in der Behandlung der Multiplen Sklerose (MS) können immer mehr Erkrankte ein weitgehend normales Leben führen. Dennoch lässt sich die Krankheit noch nicht langfristig stoppen. Zudem fehlen Therapien zur Linderung der MS-Symptome und strukturierte, interdisziplinäre Versorgungskonzepte: So lautet das Fazit des Weißbuchs

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Französische Forscher haben mit Hilfe der Magnetresonanztomographie ein charakteristisches „Pünktchenmuster“ im Gehirn entdeckt, das auf eine potenziell lebensbedrohliche Nebenwirkung des MS-Medikaments Natalizumab hinweist: die Progressive Multifokale Leukenzephalopathie (PML). „Die Arbeit liefert ein weiteres Kriterium, das wir heranziehen

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Forscher der Universität Münster haben in einer Studie des Krankheitsbezogenen Kompetenznetzes Multiple Sklerose (KKNMS) sowohl JCV-Antikörper als auch L-Selektin (CD62L) als Biomarker für die Progressive multifokale Leukenzephalopathie (PML) bestätigt: Ein wichtiger Schritt, um die Sicherheit in der MS-Therapie mit Natalizumab zu verbessern.

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Eine Studie unter der Leitung von Prof. Dr. med. Heinz Wiendl, Vorstandsmitglied im Ärztlichen Beirat des DMSG-Bundesverbandes, hat untersucht, wie sich die Antikörper im Blut von mit Natalizumab behandelten MS-Erkrankten verhalten: So kann sich ein ursprünglich negativer Bluttest im Verlauf der Therapie in einen positiven verwandeln. Engmaschige

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Forscher der Universität Würzburg haben einen Biomarker für MS entwickelt. Durch eine Blutanalyse könnte so bald frühzeitig ermittelt werden, welches Medikament für welche Patienten besser geeignet ist.

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Eine Verlängerungsstudie zu CARE-MS II hat gezeigt, dass mit Alemtuzumab behandelte Patienten mit hochaktiver schubförmig verlaufender Multipler Sklerose (RRMS) bis zu vier Jahre frei von neuen aktiven Läsionen bleiben: Ein enges Monitoring bleibt weiterhin unabdingbar.

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Zusatznutzen für erweitertes Anwendungsgebiet nicht belegt: Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat sich in seinem aktuellen Beschluss zum Einsatz von Fingolimod in der Therapie der Multiplen Sklerose der Einschätzung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen angeschlossen.

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Das Immunsuppressivum Fingolimod (Handelsname Gilenya®) wurde im Mai 2014 für ein erweitertes Anwendungsgebiet zugelassen: Es steht nun auch Erwachsenen mit einer (hoch-)aktiven und schubförmig-remittierend verlaufenden Multiplen Sklerose (RRMS) zur Verfügung, die bisher eine andere Vorbehandlung als Beta-Interferon (IFN-beta) erhalten hatten.

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