DMSG - Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft Bundesverband e.V.

Neustart des Immunsystems: Was bringt die Stammzelltherapie bei Multipler Sklerose?

Über Risiken und Chancen der Stammzelltransplantation bei Multipler Sklerose informiert Prof. Dr. med. Christoph Heesen im Interview auf Multiple Sklerose.TV.

Michael Meßmer lebt mit MS. Ehrenamtlich hilft er Neuerkrankten den ersten Schock nach der Diagnose zu überwinden. Im Video erklärt er, warum diese Unterstützung so wichtig ist.

Die Stammzelltherapie ist ein massiver Eingriff, der in Deutschland bislang nur im Rahmen von Studien zugelassen ist. Für die Methode wird durch eine hochdosierte „ablative“ Chemotherapie das Immunsystem zunächst völlig ausgeschaltet (Immunablation), dann werden dem Patienten passende Stammzellen übertragen. Die Prozedur birgt hohe Risiken, denn die Immunabwehr kommt zwischenzeitlich vollständig zum Erliegen. Im Rahmen von Studien kam es zu Todesfällen.

Neustart des Immunsystems: Für welche Patienten kommt eine so risikoreiche Therapie infrage?

Es ist eine Therapieform, die noch viele offene Fragen hinterlässt. Licht ins Dunkel bringt Prof. Dr. med. Christoph Heesen, Oberarzt und Leiter der MS-Ambulanz am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und Mitglied im Ärztlichen Beirat der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft, Bundesverband e.V. im aktuellen Podcast.

Entwickelt und herausgegeben wird der Video-Podcast durch die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft, Bundesverband e.V. und die AMSEL, Aktion Multiple Sklerose Erkrankter, Landesverband der DMSG in Baden-Württemberg e.V.

Quelle: DMSG-Bundesverband e.V. - 12.01.2018

- 12.01.2018