DMSG - Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft Bundesverband e.V.

MS-Therapien

Die europäische Kommission hat Daclizumab (Handelsname Zinbryta®) mit der erteilten Zulassung für den deutschen Markt freigegeben. Damit wird erwachsenen Multiple-Sklerose-Erkrankten mit schubförmiger Verlaufsform in Deutschland eine weitere Behandlungsoption in Form einer selbstdurchzuführenden Injektion zur Verfügung stehen. Auf Nachfrage des

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Die Zulassungsbehörden in den USA und in Europa haben grünes Licht gegeben für den Antrag auf Zulassung des Wirkstoffes Ocrelizumab zur Behandlung von Multipler Sklerose. Das Medikament wäre laut Angaben des Herstellers das erste Mittel, mit dem beide Formen der MS behandelt werden können - falls die Zulassung genehmigt wird.

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Ende Mai hat die amerikanische Arzneimittelbehörde (FDA – Food and Drug Administration) das Medikament Daclizumab HYP (Handelsname Zinbryta) für die Therapie der Multiplen Sklerose (MS) genehmigt. Aufgrund ernsthafter Nebenwirkungen, erfolgt die Zulassung jedoch nur für Patienten, bei denen andere Therapien zuvor nicht ausreichend angesprochen

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Nachgefragt bei Prof. Dr. med. Heinz Wiendl, Vorstandsmitglied im Ärztlichen Beirat der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG), Bundesverband e.V.

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Für den Wirkstoff Daclizumab HYP bei Multiple Sklerose hat der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) in seiner Sitzung Ende April eine „positive Opinion“ ausgesprochen. Damit ebnet das Komitee den Weg zur Zulassung der Therapie durch die Europäische Kommission.

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Wie die Herstellerfirma bekanntgegeben hat, gewährt die US-amerikanische Zulassungsbehörde FDA (Food and Drug Administration) den Status eines "Therapiedurchbruchs für das Prüfmedikament Ocrelizumab" zur Behandlung von Patienten mit primär progredienter Multipler Sklerose (PPMS). Eine Zulassung könnte frühestens Anfang 2017 erfolgen.

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Bisher gibt es keine Therapie für die Progressive Multifokale Leukoenzephalopathie (PML). Über vierzig Jahre nach Entdeckung des JC-Virus hat jetzt ein internationales Forschungsteam um Prof. Dr. med. Roland Martin Ansätze zur Behandlung und Vorbeugung dieser häufig schwer oder tödlich verlaufenden Erkrankung gefunden, die auch bei Multipler

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Ocrelizumab wird derzeit zur Behandlung sowohl der schubförmigen als auch der primär progredienten Multiple Sklerose in Phase III erprobt. Nun hat die Herstellerfirma erste Ergebnisse bekannt gegeben, die insbesondere für PPMS-Erkrankte interessant sein könnten.

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Kein signifikanter Unterschied zwischen Fingolimod und Placebo bei INFORMS: Zur großen Enttäuschung vieler MS-Erkrankter gab die Herstellerfirma von Fingolimod heute bekannt, dass der Wirkstoff in der Phase III Studie bei primär progredienter MS (Studienname: INFORMS) keine signifikanten Unterschiede in der Wirksamkeit zu einem Placebo zeigen

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Die Europäische Kommission (EC) hat die Zulassung für Peginterferon beta-1a zur Therapie erwachsener Patienten mit schubförmig remittierender Verlaufsform der Multiplen Sklerose (RRMS) erteilt.

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Letzte Aktualisierung: 29.05.2019 10:58