DMSG - Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft Bundesverband e.V.
Alternativtherapien

Therapien

Auch wenn es zur Zeit noch keine allgemeingültige Therapie mit Sicherheit auf Heilung der Multiplen Sklerose gibt, so gibt es doch eine Vielfalt von etablierten Behandlungen, die das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen und die Symptome der MS günstig beeinflussen können.

Während oder nach Schüben wird seit vielen Jahren Kortison eingesetzt; es wirkt vorwiegend im Schub entzündungshemmend. Nicht jeder Schub muß zwangsläufig mit Kortison behandelt werden. Besonders leichtere Schübe können spontan abklingen und ausheilen. Andererseits gibt auch das Kortison keine feste Garantie für eine folgenlose Rückbildung der Beschwerden. Jedes Medikament wirkt in jeder Situation anders.
Höhe und Dauer der Kortison-Therapie werden deshalb individuell abgestimmt, auch in Anbetracht von Verträglichkeit und Nebenwirkungen. Von einer Langzeiteinnahme des Kortisons ist eindeutig abzuraten. Patienten sollten sich gründlich vom behandelnden Arzt über Pro und Contra des Kortisons informieren lassen.

Eine Vielzahl anderer Medikamente (z.B. Beta-Interferone, Glatirameracetat, Azathioprin, Methotrexat usw.) greifen regulierend (Immunmodulation) oder unterdrückend (Immunsuppression) in das Immunsystem ein. Dadurch kann das Fortschreiten der MS verlangsamt werden. Man erhofft sich von diesen Medikamenten, daß sie die Fehlsteuerung des körpereigenen Abwehrsystems beeinflussen. Für MS-Erkrankte mit schweren häufigen Schüben können sie unter Umständen auch sinnvoll sein, um von einer aktiven Krankheitsphase in eine stabile Phase überzuleiten.

Hier finden Sie Informationen zu den aktuellen
Therapieempfehlungen und Behandlungsleitlinien sowohl der Immunmodulatorischen Stufentherapie als auch der Behandlung der Symptome für die Multiple Sklerose:

· Leitlinien zur Behandlung der Multiplen Sklerose

Alternative Therapien

· Informationen zu Alternativ-Therapien finden Sie hier.

Redaktion:

DMSG, Bundesverband e.V.

Letzte Überarbeitung: Mai 2006

- 30.05.2006