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Wussten Sie, dass jeder vierte MS-Erkrankte kognitive Störungen hat?

Eine aktuelle Auswertung aus dem MS-Register der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft, Bundesverband e.V. zeigt, dass über ein Viertel der befragten MS-Erkrankten in Deutschland (26,3 Prozent) zum Zeitpunkt der letzten Meldung für das Register an kognitiven Störungen litten.

Hierunter werden Einschränkungen in einem (oder mehreren) Bereich(en) der Wahrnehmung, der Aufmerksamkeit und des Gedächtnisses zusammengefasst. Auch exekutive Funktionen wie Planen, Probleme lösen, Steuerung des eigenen Verhaltens und schlussfolgerndes Denken können in Mitleidenschaft gezogen sein. Da die Auswirkungen auf den Alltag und das Berufsleben gravierend sein können, kommt der Erhaltung und Förderung der kognitiven Fähigkeiten innerhalb der MS-Therapie eine wichtige Bedeutung zu. Zu den Behandlungsoptionen zählen neben der symptomatischen Therapie (bspw. mit einem zielgerichteten neuropsychologischen Funktionstraining) auch die verlaufsmodifizierende Therapie, die bei frühzeitigem Einsatz das Entstehungsrisiko von kognitiven Störungen verringern soll.

Wie verläuft die Therapie?

Unsere Analyse zeigt, dass die kognitiven Störungen bei über zwei Drittel der befragten MS-Erkrankten (71,5 Prozent) unbehandelt bleiben. Innerhalb der 28,5 Prozent Patienten, die behandelt werden, erhalten 82,1 Prozent eine nicht-medikamentöse Therapie, 12,2 Prozent erhalten eine medikamentöse Behandlung und weitere 5,7 Prozent eine Kombination aus medikamentöser und nicht-medikamentöser Therapie.

Die am häufigsten angewendete nicht-medikamentöse Behandlung der MS-bedingten kognitiven Störungen ist mit 52,1 Prozent die Ergotherapie, gefolgt von der Psychotherapie mit 36,0 Prozent und der Physiotherapie mit 25,1 Prozent.

Quelle: msfp, DMSG, Bundesverand e.V - 24.01. 2019

Redaktion: DMSG, Bundesverand e.V. - 24.01.2019

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