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Fundraising

7.500 Kilometer, neun Länder, in 16 Tagen: Vater-Sohn-Teams starteten zugunsten der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft, Bundesverband e.V.

Schnapp Dir das Auto, das Du schon als Kind fahren wolltest. GPS und Navi bleiben zu Hause, lass dich von Karte und Kompass über 7.500 Kilometer bis zum Polarkreis um die Ostsee leiten“, hieß es in der Ausschreibung des Veranstalters der Baltic Sea Rallye. Teilnahme-Bedingung: Autos und Motorräder mussten mindestens 20 Jahre alt sein. Autobahnen? Tabu! Dieser Herausforderung haben sich Mario Welp und sein Team gestellt. Sie tourten zugunsten des DMSG-Bundesverbandes rund um die Ostsee.

„Auf die Idee mit der Tour sind mein Vater und ich über einen Freund von mir gekommen. Dieser hat mit seinen Freunden die Tour schon vor zwei Jahren gemacht. Ich habe meinem Vater davon erzählt und somit kam die Idee für das diesjährige Vorhaben ins Rollen, da das Interesse an alten Autos bei mir und meinem Vater sehr groß ist“, berichtete Mario Welp im Interview mit der Redaktion der aktiv!, Zeitschrift der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft, Bundesverband e.V.  „Zudem fand ich den Gedanken sehr schön, Zeit mit meinem Vater zu verbringen, da er aus beruflichen Gründen sehr wenig Zeit hat. Als Mario seinem besten Freund davon erzählt hat, war das Interesse auch bei ihm geweckt, mit seinen zwei Brüdern und ihrem Vater in zwei Teams zu starten.
„Als diese sich dann für die Tour angemeldet haben, entschloss sich mein Freund, der die Tour schon einmal gemacht hat, ebenfalls mitzufahren. Er fragte seinen Vater, ob er auch Interesse hat. Sie meldeten sich an. Somit waren wir vollständig“, so Mario Welp weiter und ergänzte: „Da unsere Väter seit der Jugend in einer Clique sind, kennen wir uns alle seit dem Kindesalter.“
 

Einer der Teilnehmer startete mit Multipler Sklerose

Jedes Team musste eine Spendensumme von mindestens 750 Euro sammeln, um bei der Rallye starten zu dürfen.
„Bei der Suche nach einem Spendenziel sind wir dann auf die DMSG gestoßen, da einer der Söhne (welcher namentlich nicht genannt werden möchte) vor kurzem die Diagnose Multiple Sklerose bekommen hat. Auf einmal war diese Krankheit in unserem Leben. Deswegen ist es uns eine Herzensangelegenheit, Spenden zu sammeln und zu helfen“, erklärte Mario Welp.
Kurz vor dem Start wurden die Autos noch fit gemacht. Mario Welp und sein Vater fuhren mit einem Land Rover Discovery 3. Für alle Spender haben die Teams einen Aufkleber des Unternehmens auf eines der Autos geklebt.
„Zusätzlichen Sprit haben wir nicht eingeplant“, sagte Mario Welp, „auch wenn die skandinavischen Länder sehr groß sind, werden wir auf jeden Fall genügend Möglichkeiten haben zu tanken. Allerdings werden wir reichlich Werkzeug und Ersatzteile für die Autos mitnehmen, denn da sehen wir die größte Hürde und hoffen, dass alle Autos die knapp 7.500 Kilometer durchhalten werden. Unser an MS erkrankte Freund wird ebenfalls mitfahren. Seine MS ist noch nicht fortgeschritten und es geht ihm sehr gut.“

Während der Tour konnte die Krankheit ihn und seine Freunde nicht aufhalten. In jedem der neun durchquerten Länder warteten neue Eindrücke und Herausforderungen.
Bei zwei Rallye-Partys zu den weißen Nächten wurde die ganze Nacht mit Elfen und Trollen ums Lagerfeuer getanzt - irgendwo nördlich des Polarkreises. Alle Teams schlugen dann gemeinsam ihre Zelte auf oder nächtigten im eigenen Rallye-Bus oder Truck.
 

Mit Elfen und Trollen durch die weißen Nächte nördlich des Polarkreises

Aufgrund des Krieges in der Ukraine führte die Rallye nicht mehr wie geplant durch Russland, sondern über Finnland zu den Baltischen Ländern. Unterwegs mussten die Teams verschiedene Challenges bestehen.
So machten sich die deutschen Abenteurer in Schweden auf die Suche nach dem Tour-Bus der Kult-Band ABBA. 
 

Geschafft: Glückliche Gesichter nach 7.500 Kilometern

Mario Welp und sein Vater sind mit allen Teams nach einer unvergesslichen Tour glücklich wieder in Hamburg angekommen. 

"Es war ein sehr schönes Erlebnis, die Rallye mit unseren Vätern zu machen", resümmiert Mario Welp und betont: "Für uns bedeutet dies einen riesigen Spaß, bietet aber auch gleichzeitig die Chance, die
Aufmerksamkeit, die dieses Abenteuer mit sich bringt, für den guten Zweck zu nutzen."

Die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft, Bundesverband e.V. bedankt sich für diese vorbildliche Spendenaktion!

 


Quelle: Mario Welp und Baltic Sea Circle - 25.07. 2022

Redaktion: DMSG-Bundesverband e.V. - 26.07.2022

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