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DMSG Aktuell

Kick off für den 30. Mai: Die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) startet die Kampagne zum 16. Welt-MS-Tag

Das Motiv zum Welt-MS-Tag 2024 lädt zum Mitmachen ein. Bild: DMSG-Bundesverband

Jeden Tag steht für mindestens 41 Menschen in Deutschland nach der Diagnose Multiple Sklerose (MS) die Zeit still, circa 280.000 Menschen leben hierzulande zurzeit mit der noch unheilbaren Krankheit - auch Sabrina W., bei der die MS mit 32 Jahren diagnostiziert wurde. Wie für viele Erkrankte war die Lehrerin zunächst geschockt, sah sich schon im Rollstuhl und versuchte, die MS zu verdrängen. Doch dann stellte sie sich der Herausforderung. Sie suchte sich Unterstützung, begann eine Behandlung und sagt heute: „Aufgeben ist keine Option!“ Diese Botschaft steckt auch im Motto „Diagnose MS: Mit MUT und STÄRKE LEBEN lernen“ des Welt-MS-Tags 2024 am 30. Mai 2024.

In den kommenden Wochen bietet die DMSG MS-Erkrankten und ihren Angehörigen ein Podium zum multimedialen Austausch über den Umgang mit der Diagnose und der Zeit danach. Wir stellen in Print, TV, Radio, online und in zahlreichen Veranstaltungen der 16 Landesverbände positive Beispiele und Angebote vor, die das Leben mit Multipler Sklerose erleichtern. Im Durchschnitt erhalten Patienten ihre Diagnose mit 33 Jahren – ein Alter, in dem man mitten im Beruf steht, vielleicht eine Familiengründung plant oder schon Kinder hat und viele Zukunftspläne schmiedet. So war es auch bei Sabrina W., bei der im Sommer 2021 nach Sehstörungen eine MS festgestellt wurde.

Wie kann es gelingen, nach der MS-Diagnose den Mut nicht zu verlieren?

Für den 16. Welt-MS-Tag hat der DMSG-Bundesverband das Motto für Deutschland in einem Wettbewerb ermittelt, den Sabrina mit ihrem Vorschlag gewann. In den kommenden Wochen stellen wir MS-Erkrankte und ihre Berichte und Tipps vor für den Umgang mit der MS nach der Diagnose, mit der jedes Jahr etwa 15.000 Menschen neu konfrontiert sind.

„Mir ist es wichtig, dass man auch mit der Diagnose MS positiv in die Zukunft blicken kann“, motiviert Sabrina: „Jeder einzelne Mensch hat Stärken und positive Fähigkeiten, die nach wie vor zur Geltung kommen sollten. Nimm die Herausforderungen an und mach dein eigenes Ding!“

Wissen macht STARK für das Leben mit MS

MS-Erkrankte kommen in der Kampagne ebenso zu Wort wie Angehörige, Ärzte, Forscher und andere Mut-Macher, die von der Diagnose MS betroffen sind:

Der Vorstand des DMSG-Bundesbeirates MS-Erkrankter (BBMSE) betont in seinem Statement im Folder zum Welt-MS-Tag, wie das gemeinsame Engagement für die Interessen von MS-Betroffenen deren Lebensqualität verbessert: „Nach der einschneidenden Diagnose Multiple Sklerose, wachsen wir mit Mut und Stärke zum eigenen Experten heran. Die vielen Gruppen und Ehrenamtlichen innerhalb der DMSG zeigen uns täglich, wieviel wir trotz unserer Erkrankung erreichen können.“

Fortschritte in der Forschung ermutigen

Die Multiple Sklerose hat heute glücklicherweise viele Ihrer Schrecken verloren, die ich aus den 1980er Jahren noch kenne: wir können in den meisten Fällen durch kluge Auswahl und ggf. Wechsel von Immuntherapien die Entzündung zum Stillstand bringen“, erklärt Prof. Dr. med. Ralf Gold, Vorsitzender im Ärztlichen Beirat, DMSG-Bundesverband und Direktor der Neurologischen Klinik der Ruhr-Universität Bochum am St. Josef-Hospital: „Mit MS hat man heute – auch dank der DMSG-Forschungsförderung - eine normale Lebenserwartung und gute Lebensqualität. Gehen Sie die Zukunft mit Mut an – sowohl privat als auch beruflich.“

Die DMSG stärkt

„Aus meiner jahrzehntelangen Erfahrung weiß ich, dass die Diagnose MS bei vielen Menschen zunächst tiefe Verzweiflung, Zukunftsängste und ein Chaos der Gefühle verursacht“, verdeutlicht die renommierte Neurologin Prof. Dr. Judith Haas, Vorsitzende des DMSG-Bundesverbandes, die seit 70 Jahren MS-Betroffenen zur Seite steht: zum Beispiel durch die neurologische Betreuung in DMSG ausgezeichneten MS-Spezialpraxen, Kliniken und Rehakliniken, durch  sozialmedizinische Begleitung in den Landesverbänden und Gesprächen mit anderen MS-Betroffenen. Ja, es gehört Mut dazu, sich mit dem Verlauf der MS, Symptomen und Risiken von Therapien auseinanderzusetzen. Aber dieses Wissen nimmt Unsicherheit, vermindert Ängste und macht stark. MUT und STÄRKE wecken will deshalb unser Motto des Welt-MS-Tages 2024.“

Der Welt-MS-Tag: Viele Veranstaltungen und ein Wettbewerb, der zum Austausch einlädt

Die DMSG informiert, berät, fördert unabhängige MS-Forschungsprojekte und hilft mit ihrer Stiftung in Notlagen. Mit dem Welt-MS-Tag will sie Vorurteile ausräumen sowie Verständnis und Unterstützung generieren. Die aus dem Motto entwickelten Materialien – Plakat, Postkarten und Folder – laden zum Mitmachen ein. Dank der Unterstützung durch die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) liegen die DMSG-Materialien in Apotheken aus. Die DAK-Gesundheit förderte Layout und Druck.

Die international eingebundene Kampagne zum Welt-MS-Tag am 30. Mai bietet die Gelegenheit, Gemeinschaft zu stärken und Aufmerksamkeit für die Krankheit zu wecken. Thematisiert werden auch globale Hindernisse bei der Diagnosestellung und zu Beginn der Erkrankung. Mehr erfahren Sie in Kürze auf www.dmsg.de.

Gemeinsam Stärker als MS: Helfen Sie mit!

Hier können Sie sich das Material zum Welt-MS-Tag downloaden:

 

Mach mit, mach Mut! Was hilft nach der Diagnose, woraus schöpfen Sie Mut im Leben mit MS?

Jetzt sind Ihre Erfahrungen gefragt mit der Diagnose Multiple Sklerose in Gestalt von Videos, Berichten, Bildern, Songs, Flashmobs oder mit anderen Aktionen.

Was ermutigt Sie, woraus schöpfen Sie Kraft?
Im Wettbewerb zur Umsetzung des Mottos zum Welt-MS-Tag 2024 können Sie mit Ihren Erfahrungen MS-Erkrankte ermutigen und sich im Austausch stärken.

Bitte schicken Sie Ihre Beiträge bis zum 30. Juni 2024 per Mail an weltmstag(at)dmsg.de.
Wir sind gespannt auf Ihre Berichte und Ideen!

 

Quelle: DMSG-Bundesverband e.V. - 25.03.2024
Redaktion: DMSG-Bundesverband e.V. - 25.03.2024

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