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DMSG Aktuell

Multiple Sklerose und Corona-Virus: Die DMSG aktualisiert ihre Empfehlungen

Alles zum Thema Multiple Sklerose und Corona-Virus erfahren Sie mit einem Klick auf die Grafik. © Adobe Stock

Was sollten Menschen mit Multipler Sklerose in der aktuellen Pandemie-Situation beachten? In den regelmäßig überprüften Empfehlungen der MS-Experten Prof. Dr. med. Ralf Gold und Prof. Dr. med. Judith Haas aus dem Vorstand des Ärztlichen Beirates der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft, Bundesverband e.V. erfahren Sie mehr über Schutzmaßnahmen, Testverfahren, Impfungen und Therapie.

Das Robert Koch-Institut (RKI) schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der nicht oder nur einmal geimpften Bevölkerung in Deutschland insgesamt als sehr hoch ein. Für vollständig Geimpfte ohne Auffrischung wird die Gefährdung als hoch und für die Gruppe der Geimpften mit Auffrischung (dreimalige Impfung) als moderat eingeschätzt. Diese Einschätzung des RKI kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern. SARS-CoV-2 ist leicht von Mensch zu Mensch übertragbar. Das Infektionsrisiko kann jedoch durch die eigene Impfung, eine Booster-Impfung und das individuelle Verhalten wirksam reduziert werden (AHA+L-Regel). Treffen von Selbsthilfegruppen, so die Empfehlung des Bundesverbandes, sollen weiterhin nicht erfolgen. Bitte fragen Sie dazu bei Ihrem jeweiligen Landesverband nach. Die Bund-Länder-Konferenz hat Verschärfungen beschlossen. Wir werden Sie weiter laufend informieren.

Der DMSG-Bundesverband rät weiter eindringlich dazu, Impfangebote auch zur 3. Impfung, der so genannten Boosterung, anzunehmen. Die Corona-Impfstoffe werden auf Basis der „bedingten Zulassung“ regelmäßig von der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) überwacht, diese Ergebnisse werden auch in den aktuellen STIKO-Empfehlungen für Deutschland berücksichtigt. Die auf Grundlage der aktuellen Datenlage basierenden Empfehlungen bieten eine verlässliche Orientierung im Leben mit Multipler Sklerose unter Corona-Bedingungen. Thematisiert werden auch Therapiemöglichkeiten für Covid-19, Impfungen und Schutzmaßnahmen. Zudem informiert das Update darüber, unter welchen Therapien möglicherweise ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Corona-Virus bzw. eines schweren Verlaufes besteht. Diese Informationen werden kurzfristig an den aktuellen Stand angepasst.

Bei neu auftretenden Anzeichen einer Atemwegserkrankung wie z.B. Schnupfen, Halsschmerzen oder Husten (unabhängig vom Impfstatus) empfehlen wir Ihnen, zuhause zu blieben, Ihre Hausarztpraxis zu kontaktieren und einen PCR-Test durchführen zu lassen.

Die neu entwickelte Medikamente Lagevrio und Paxlovid in Tablettenform gegen das SARS-CoV2-Virus ersetzen keinesfalls den ausreichenden Impfschutz. Sie wirken vor allem in der Frühphase der Erkrankung. Inwieweit sie in der breiten Anwendung dann vor schweren Verläufen schützen, muss abgewartet werden.

Seit dem 24. November besteht für viele Arbeitsplätze die Pflicht zum Arbeiten von zu Hause. Nutzen Sie diese Möglichkeiten, wenn es in Ihrem Betrieb oder Unternehmen möglich ist. Als Mitarbeiter haben auch Sie die Verpflichtung, möglichst von zu Hause zu arbeiten.

In regelmäßigen Arzt-Sprechstunden auf MS Connect können Sie sich auch gerne mit Ihren Fragen an unsere Experten aus dem Ärztlichen Beirat wenden.

Zu den Empfehlungen kommen Sie mit einem Klick auf den folgenden Button:

Empfehlungen für MS-Erkrankte

Bitte schützen Sie sich und Ihre Angehörigen. Setzen Sie sich nicht über die bestehenden Regeln in Ihrem Bundesland bzw. Ihrer Region hinweg. Durch die konsequente Umsetzung der Schutzmaßnahmen, die Impfung sowie Auffrischungsimpfung und insbesondere auch die Einschränkung privater Kontakte wird es möglich, die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen.

  • Mit einer Vielzahl von Online-Vorträgen bieten wir auch die Möglichkeit, sich direkt bei den MS-Experten zu informieren.
  • Mehr Informationen zum Thema Covid-19 finden Sie auf der folgenden Seite: Mehr

Autoren

Quelle: DMSG, Bundesverband e.V. (Hannover, 14.01.2022).

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