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DMSG International

„Together for health. Stand with science“ – Wissenschaft und Solidarität für Menschen mit Multipler Sklerose

Am Weltgesundheitstag 2026 ruft die DMSG unter dem WHO-Motto „Together for health. Stand with science" dazu auf, gemeinsam mit der Wissenschaft die evidenzbasierte Versorgung für Menschen mit Multipler Sklerose zu stärken. Forschungsergebnisse müssen in konkrete Unterstützung, Behandlung und Teilhabe umgesetzt werden. 

Heute begehen die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die internationale Gemeinschaft den Weltgesundheitstag 2026 unter dem Motto „Together for health. Stand with science“. Die WHO ruft dazu auf, sich an die Seite der Wissenschaft zu stellen und die Bedeutung wissenschaftsbasierter Entscheidungen für die Gesundheit von Menschen, Tieren, Pflanzen und unserer Umwelt zu stärken.[1]

Für die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft, Bundesverband e.V. (DMSG), unterstreicht dieses Motto die zentrale Rolle der Forschung für Menschen mit Multipler Sklerose (MS). MS ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, von der in Deutschland rund 280.000 Menschen betroffen sind. Fortschritte in der Grundlagenforschung, in klinischen Studien und in der Versorgungsforschung haben in den vergangenen Jahren zu deutlich besseren Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten geführt – von hochwirksamen verlaufsmodifizierenden Therapien bis hin zu neuen Konzepten der Rehabilitation und Versorgung, die gerade auch Menschen mit MS zugutegekommen sind. 

Gleichzeitig zeigt der Weltgesundheitstag, dass Wissenschaft nur dann wirksam werden kann, wenn sie in Versorgung, Beratung und Unterstützung konkret einbezogen wird. Hier setzt die DMSG an: mit qualifizierter, unabhängiger Information, sozialmedizinischer Beratung, Funktionstraining, Expertensprechstunden, digitalen Austauschformaten wie MS Connect und der Förderung von Forschungsprojekten und Stipendien. So entsteht eine Brücke von der wissenschaftlichen Erkenntnis zum Alltag der betroffenen Menschen.

Das WHO-Motto „Together for health“ betont zudem die Notwendigkeit des gemeinschaftlichen Handelns: Politik, Versorgungseinrichtungen, Forschung, Selbsthilfe und Zivilgesellschaft müssen zusammenarbeiten, um allen Menschen – einschließlich der an MS Erkrankten – einen gleichberechtigten Zugang zu moderner, leitliniengerechter Behandlung, Rehabilitation und sozialer Teilhabe zu sichern. Dazu gehören insbesondere der Ausbau einer barrierefreien und wohnortnahen Versorgung, die Sicherung der Langzeittherapie sowie die Anerkennung der besonderen Belange chronisch Erkrankter in allen gesundheitspolitischen Entscheidungen.

Die DMSG ruft anlässlich des Weltgesundheitstages dazu auf, Vertrauen in Wissenschaft und Public Health zu stärken, Fehlinformationen entschieden entgegenzutreten und die Rahmenbedingungen für MS-Forschung und Versorgung in Deutschland weiter zu verbessern. 

Quellen: [1] www.who.int/news-room/events/detail/2026/04/07/default-calendar/world-health-day-2026-together-for-health-stand-with-science

Redaktion: DMSG-Bundesverband - 07.04.2026