Viertes Online-Forschungssymposium der DMSG stellt zwei bedeutende Projekte vor
MS-Forscher erklären am 11. und 18. September zwei herausragende Forschungsprojekte, die von der DMSG gefördert worden sind.
Wissenschaftliche Projekte und Erkenntnisse sind häufig in Fachsprache verfasst und dadurch für viele schwer zugänglich. Die DMSG möchte das ändern: Beim Online-Forschungssymposium werden aktuelle, von der DMSG geförderte Forschungsprojekte so aufbereitet, dass sie für alle Interessierten verständlich und nachvollziehbar sind.
Zugang zum Online-Seminar am 18.09., ab 18 Uhr:
Über den Meeting-Link beitreten
https://dmsg.webex.com/dmsg/j.php?MTID=m6c501a9eebd7216cf8159393263fdd08
Bereits zum vierten Mal findet dieses besondere Symposium online statt – eine Gelegenheit für alle, die mehr über den Stand der MS-Forschung erfahren und direkt mit Experten ins Gespräch kommen möchten.
Am Donnerstag, 11. September, startet das Symposium um 19 Uhr mit einer Begrüßung durch Prof. Dr. med. Judith Haas, Christian Wulff (Bundespräsident a.D. und Schirmherr der DMSG), Prof. Dr. med. Ralf Gold, Vorsitzender des Ärztlichen Beirates des DMSG-Bundesverbandes sowie Simone Sengstock, Vertreterin des Bundesbeirats MS-Erkrankter (BBMSE).
Im Mittelpunkt des Abends steht anschließend das Projekt LOTUS-MS („Einfluss von Anovulation und Menopause auf den Verlauf der MS“). Jun.-Prof. Dr. Simon Faissner (St. Josef-Hospital, Klinikum der Ruhr-Universität Bochum) stellt die aktuellen Forschungsergebnisse vor. Untersucht wurde, welche Rolle hormonelle Veränderungen wie Anovulation oder Menopause für den Verlauf von MS spielen. Dabei geht es u.a. um mögliche Schutzmechanismen, die Auswirkung von Östrogenexposition sowie den Übergang zur Menopause bei Patientinnen mit sekundär progredienter MS.
Der Vortrag mit Fragerunde (19:15 Uhr bis 20 Uhr) wird durch einen interaktiven Workshop unter dem Titel “Menopause und MS/MS und Menopause” (20:15 Uhr bis 21:15 Uhr) mit begrenzter Teilnehmerzahl ergänzt.
Am 18. September beginnt 18 Uhr der zweite Teil des Symposiums ebenfalls mit Prof. Dr. med. Judith Haas, Christian Wulff, Prof. Dr. med. Ralf Gold, sowie Simone Sengstock. Ab 18:15 Uhr präsentiert Prof. Dr. med. Manuel Friese (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf) das Forschungsprojekt „Neue Mechanismen der Neurodegeneration in der Multiplen Sklerose“. Sein Team untersucht, warum Nervenzellen bei MS geschädigt werden und wie sich dieser Prozess möglicherweise bremsen lässt.
Nach dem Vortrag inklusive Fragerunde (18:15 Uhr bis 19 Uhr) haben einige Teilnehmende auch hier die Möglichkeit, sich im interaktiven Workshop “Grundlagenforschung greifbar machen” (19:15 Uhr bis 20:15 Uhr) aktiv einzubringen.
Die Anmeldung erfolgt über das Online-Formular auf der DMSG-Website: www.dmsg.de/veranstaltungen/online-forschungssymposium
Die Teilnahme an beiden Veranstaltungstagen ist möglich, aber nicht verpflichtend. Bitte beachten Sie: Die Vorträge (nicht die Workshops) werden aufgezeichnet und im Anschluss auf MS Wissen zur Verfügung gestellt.
Weitere Berichte über das Online-Forschungssymposium folgen im Anschluss auf unseren DMSG-Kanälen.
* * *
4. Online-Forschungssymposium
Vorläufiges Programm (Änderungen vorbehalten)
Donnerstag, 11.09.2025
19 Uhr Begrüßung, Grußwort und Organisatorisches: Prof. Dr. med. Judith Haas, Vorsitzende, Christian Wulff, Bundespräsident a.D., Schirmherr der DMSG, Prof. Dr. med. Ralf Gold, Vorsitzender des Ärztlichen Beirates, Simone Sengstock, Vertreter Bundesbeirat MS-Erkrankter (BBMSE)
19:15 Uhr bis 20:00 Uhr Vortrag Projekt 1 inkl. Fragerunde
20:15 Uhr bis 21:15 Uhr Workshop zu Projekt 1, Thema "Menopause und MS/MS und Menopause", und Zusammenfassung
Donnerstag. 18.09.2025
18:00 Uhr Begrüßung, Grußwort und Organisatorisches: Prof. Dr. med. Judith Haas, Christian Wulff, Prof. Dr. med. Ralf Gold, Simone Sengstock, Vertreterin Bundesbeirat MS-Erkrankter (BBMSE)
18:15 Uhr bis 19:00 Uhr Vortrag Projekt 2 inkl. Fragerunde
19:15 Uhr bis 20:15 Uhr Workshop zu Projekt 2, Thema “Grundlagenforschung greifbar machen”, und Zusammenfassung
Redaktion: DMSG-Bundesverband e.V. - 05.09.2025

